
Und wieder muss ein Unternehmen die weiße Flagge schwenken und endgültig aufgeben. Dieses Mal trifft es eine berühmte Donut-Kette, die insolvent ist. Sämtliche Filialen werden endgültig geschlossen.
Eine berühmte Donut-Kette ist insolvent und muss komplett aufgeben. Alle Filialen haben bereits geschlossen. Kunden stehen vor den Standorten wie vor den Kopf gestoßen. Damit gibt es keine Rettung mehr für das einstige Vorzeige-Unternehmen.
Nächste Kette insolvent: Filialen werden abgewickelt
Für die Kunden war zunächst gar nicht absehbar, was überhaupt hinter den Kulissen passiert ist. Sie haben nur bemerkt, dass in immer mehr Städten auf einmal die Türen der berühmten Donut-Kette geschlossen blieben. Es fanden sich keine Öffnungszeiten mehr. In die Geschäfte hineinsehen konnte man auch nicht. Alles war abgedeckt, genauso wie die Strategie der Kette.
Anfang März lüftete sich das Geheimnis dann so langsam auch für die Öffentlichkeit. Die berühmte Donut-Kette ist insolvent. Viele Filialen haben im Vorfeld schon geschlossen. Zum Schluss gab es die beliebten Donuts nur noch an 40 Standorten. Die Katastrophe dahinter hat sich nun mit dem Insolvenzverfahren erst offenbart. Die Menschen zeigen sich schockiert.
Berühmte Donut-Kette insolvent: Nichts mehr zu retten
Im November letzten Jahres meldete die Donut-Kette Insolvenz an. Im Januar dieses Jahres erfolgte der Antrag beim zuständigen Amtsgericht durch einen Gläubiger. Anfang März eröffnete das Gericht dann das Insolvenzverfahren. Schnell wurde durch den bestellten Insolvenzverwalter klar, dass es hier nichts mehr zu retten gibt. Eine Analyse hat die markanten Schwachstellen von Royal Donut nun offengelegt. Und diese sind erschreckend.
Die Verbreitung von Royal Donut erfolgte über die Vergabe von Lizenzen an Franchisenehmer. Diese bezahlten für eine solche Lizenz zwischen 50.000 und 100.000 Euro. Allein über diese Preise herrschte Empörung. Zudem wies die Royal-Donut-Kette weitere massive strukturelle Mängel auf, so die Experten. Es habe an richtiger Einarbeitung und an fundierten Schulungen gefehlt. Für Rückfragen haben zu wenig Fachkräfte zur Verfügung gestanden. Ansonsten verlief die Kommunikation über eine WhatsApp-Gruppe. Auch die Verträge entpuppten sich als katastrophal, so ein Fachanwalt. Zudem gab es kein Krisenmanagement. Da der Franchisegeber nur einen Fixbetrag an Beteiligung forderte, verlor er den Überblick über die wirtschaftliche Lage aller Standorte. Entsprechende Maßnahmen erfolgten genauso wenig wie eine fundierte Standortanalyse. Nun wird die Kette abgewickelt und geht lediglich in die Geschichte ein.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Aachener Zeitung)














