Besonderer Grund: Immer mehr verschütten heiße Getränke im Garten

Eine Person verteilt Kaffee und Kaffeesatz auf die Pflanzen im Garten.
Symbolbild © istockphoto/ThamKC

Immer mehr Menschen verschütten heiße Getränke in ihrem Garten – und das aus gutem Grund. Denn auch ohne Chemie lässt sich so etwas Nützliches erreichen.

Eigentlich braucht man kaum Dünger, um den Garten zum Blühen zu bringen. Zumindest wenn man diesem Geheimtipp folgt. Deshalb kippen nun immer mehr Menschen heiße Getränke in den Garten. Nicht zu vernachlässigen sind dabei auch die gesundheitlichen Risiken, die von Düngemitteln ausgehen. Ein natürlicher Dünger ist also nicht nur billiger, sondern auch viel gesünder für die Umwelt.

Lifehack: Heiße Getränke im Garten verschütten

Tee gehört zu den Allroundern im Haushalt, denn er erfüllt viele Aufgaben. Und auch im Garten vollbringt er wahre Wunder. Selbst aufgebrühter Tee verliert nämlich nur wenig von seinen Pflanzennährstoffen. Damit ist er zum einen ein Turbo-Dünger für Pflanzen, zum anderen versorgt er den Boden mit einem hohen Anteil an Phosphor, Schwefel und Stickstoff. Auch Schädlinge werden durch den Tee wirksam abgeschreckt. Deshalb sollte man dieses preiswerte Hausmittel immer im Haus haben.

Wer mit einem nährstoffarmen Boden im Garten kämpft, sollte es einfach mal mit Tee probieren. Dabei ist es eigentlich egal, ob man das Heißgetränk im Garten verschüttet oder nur den Teesatz verwendet. Denn auch in dieser Form spielt der Tee als Stärkungsmittel seine Vorteile aus. Besonders wertvoll ist das enthaltene Tein. Es wirkt desinfizierend auf die Pflanzen. Tein ist dabei eigentlich nur ein anderer Begriff für Koffein. Koffein ist eine natürliche chemische Verbindung, die in verschiedenen Pflanzenarten vorkommt, darunter Teeblätter, Kaffeebohnen, Kakaobohnen und Guarana.

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Kaffeesatz als Alternative

Deshalb wird auch Kaffeesatz des Öfteren als natürlicher Dünger im Garten verwendet. Denn auch Kaffeegetränke können als heiße Getränke im Garten verschüttet werden. In unbehandeltem Zustand sind in den Kaffeebohnen Phosphor, Stickstoff und Schwefel in hohen Dosen enthalten. Insbesondere Brotkäfer mögen das koffeinhaltige Heißgetränk überhaupt nicht und suchen deshalb schnell das Weite.

Es gibt also im eigenen Vorratsschrank jede Menge Hausmittel, die überall im Garten einen Zweck erfüllen. Wenn etwas von dem heißen Getränk übrig bleibt, sollte man es nicht in die Spüle, sondern in den Garten schütten. Man sollte nur darauf achten, dass der Kaffee oder Tee nicht mehr brühend heiß ist, da er sonst den Pflanzen schaden kann.