Betroffen: Neue Produkte werden bei Aldi, Edeka und Kaufland teurer

Verärgerte Frau hält ein Produkt in den Händen
Symbolbild © istockphoto/iprogressman

Bei Aldi, Edeka und Kaufland werden neue Produkte wieder teurer. Viele Kunden sind davon betroffen und müssen mehr Geld ausgeben.

Derzeit kämpfen die Verbraucher mit einer noch nie da gewesenen Inflation. Die Preise steigen massiv. Jetzt werden neue Produkte bei Aldi, Edeka und Kaufland noch teurer. Fast jeder Einkauf kann davon betroffen sein.

Ausgerechnet diese Produkte – teurer bei Aldi, Edeka und Kaufland

Erste Hoffnungen auf sinkende Preise gab es bereits Ende letzten Jahres. Doch einige Ökonomen prognostizieren, dass die Preise zu Jahresbeginn wieder leicht steigen werden. Sie sollten recht behalten. Für alle Bundesbürgerinnen und Bundesbürger bedeutet das: Sie müssen an der Kasse wieder mehr bezahlen. Zuletzt ist der Preis für Butter gefallen. Ausgerechnet jetzt werden neue Produkte bei Aldi, Edeka und Kaufland wieder teurer. Das hat einen einfachen Grund.

Viele Produkte und Marken sind betroffen

Einer der größten Lebensmittelkonzerne der Welt heißt Nestlé. Und dieser Konzern hat vor kurzem Preiserhöhungen angekündigt. Bisher hat Nestlé die Mehrkosten nicht an die Kundinnen und Kunden weitergegeben – und das kann der Konzern jetzt nicht mehr durchhalten. Wer also weiterhin Nestlé-Produkte kaufen will, muss mehr Geld dafür ausgeben. Weltweit gehören mehr als 2.000 Marken zu Nestlé. Die Palette reicht von Süßwaren über Kühlprodukte bis hin zu Wasser, Eis und Fertigprodukten. Nestlé-Produkte sind in fast allen Supermärkten und Discountern zu finden.

Lesen Sie auch
Ausgerechnet im Sommer: Pool-Verbot in deutschen Gärten

Zwischen den Marken und Herstellern sowie den Supermärkten herrscht seit Monaten ein harter Preiskampf. Auch in den ersten drei Quartalen 2022 hat Nestlé die Preise erhöht. Im Gegenzug konnte ein Umsatzplus von 8,5 Prozent erzielt werden. Das entspricht etwa 70 Milliarden Euro. Vergleicht man die Lebensmittelpreise mit den Vorjahren, so ist ohnehin ein Preisanstieg von 20 Prozent zu verzeichnen. Bleibt zu hoffen, dass das Ende der Fahnenstange langsam erreicht ist.