„Bis Ende Mai“: Experten warnen vorm Rasenmähen im Garten

Ein Vater mäht im Sommer mit seiner kleinen Tochter den Rasen im Garten. Das kleine Mädchen versucht den Rasenmäher anzuschieben, während der Vater ihn festhält.
Symbolbild © istockphoto/romrodinka

Die Sonne scheint, die Temperaturen sind sommerlich warm. Jetzt geht es für viele Menschen ans Rasenmähen im Garten. Doch Experten warnen vor einem großen Fehler, den aktuell viele begehen.

Einen Fehler, den viele Menschen jetzt machen, kann sie teuer zu stehen kommen. Mit dem Rasenmähen im Garten kann man sich dieser Tage schnell seinen Rasen ruinieren, wenn man eine wichtige Sache nicht bedenkt.

Für Natur und Umwelt: Immer mehr Hobbygärtner setzen auf diesen Trick

In vielen Städten und Gemeinden setzen die Verantwortlichen inzwischen auf gesetzliche Vorgaben, damit die deutschen Gärten sich nicht in reine Steinwüsten verwandeln. Hier könnte sonst nämlich nichts mehr wachsen, was den Insekten und Kleintieren die Nahrungsgrundlage entzöge.

Naturschützer und Tierliebhaber setzen deshalb auf einen einfach Trick, der in England zu einem echten Trend geworden ist. Der „Mowning-free May“, der mähfreie Mai, soll der Vegetation im Garten beim Wachsen helfen und den Tieren entsprechende Vielfalt bieten. Da der Mai jedoch fast vorbei ist und das warme Pfingstwochenende zum Grillen einlädt, werden wohl die meisten nun ihren Rasen mähen und Unkraut jähten. Doch genau jetzt droht ein Fehler, der einen teuer zu stehen kommen kann.

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Rasenmähen im Garten: Das sollte man jetzt unbedingt beachten

Wer jetzt zum Rasenmäher greift und den hochgewachsenen Rasen radikal herunterkürzt, könnte dies schon bald bereuen. Denn aufgrund der sehr kurzen Grashalme können die für das Wochenende vorhergesagten Temperaturen und die Sonne den Rasen und seine Wurzeln verbrennen. Dies erkennt man an braunen, kahlen Stellen, die sich dann überall im Garten bilden.

Deshalb raten Experten dazu, den Rasen erst in den kühlen Abendstunden zu mähen. Zum anderen sollte man die Rasenmäher-Höhe auf wenigstens fünf Zentimeter einstellen. Bei solch hohen Temperaturen und dem intensiven Sonnenschein sind sechs bis sieben Zentimeter besser. Damit verbrennt die Sonne nur die oberen Halmspitzen, der Boden bleibt bedeckt und die Wurzeln verschont. Wer diese Tipps beachtet, sollte auch im Sommer einen schönen Rasen haben. Ansonsten muss man die kahlen Stellen tatsächlich nachsäen.

(Quellen: Rasendoktor, STIHL, Compo)