Bis zu 25.000 Euro Strafe: Neues Verbot für Gärten in Deutschland

Eine Person mit Gartenhandschuhen und Gartenwerkzeug schneidet Rosen zurück. Neben frischen Rosen hängen auch verwelkte Blüten im Strauch. Im Hintergrund sieht man einen grünen Rasen und weitere Pflanzen.
Symbolbild © imago/Zoonar

Gartenbesitzer müssen jetzt mit Bedacht vorgehen. Eine spezielle Handlung könnte bis zu 25.000 Euro Strafe kosten. Verschärfte Kontrollen sollen Zuwiderhandlungen aufdecken, weshalb aktuell besondere Vorsicht geboten ist. 

Jetzt wird durchgegriffen. Eine scheinbar harmlose Handlung könnte zur Pleite führen. Bei der Gartenarbeit muss man deshalb aufpassen.

Vorsicht bei der Gartenarbeit: Es drohen bis zu 25.000 Euro Strafe

Pflanzen oder Tiere, die ursprünglich nicht aus Deutschland stammen, werden hierzulande immer häufiger nachgewiesen. Fachpersonen sprechen von gebietsfremden Arten. Bei Pflanzen ist dabei die Rede von sogenannten Neophyten. Während sich viele dieser Arten problemlos in die Umgebung einfügen, führen einige zu Veränderungen im Ökosystem. Durch sie können heimische Arten zum Beispiel verdrängt werden.

Eine spezielle Handlung im Rahmen der Gartenarbeit fördert das Problem. Deshalb steuert ein Bundesland jetzt konsequent dagegen und führt stärkere Kontrollen durch. Wer die Regelung dort missachtet und erwischt wird, muss zahlen. Das Bußgeld fällt hoch aus: Bis zu 25.000 Euro werden in Nordrhein-Westfalen verlangt. Will man die Sommersaison für die Erledigung von Gartenarbeiten nutzen, muss man also mit Bedacht vorgehen. Dabei geht es um die korrekte Entsorgung des Gartenmülls. Oft landet dieser achtlos in der Natur, etwa in einem Wald. Auf diese Weise werden Böden nicht nur überdüngt, sondern die Ausbreitung von Schädlingen wird unterstützt.

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Wie man das Bußgeld vermeiden kann

Für größere Abfälle sind Deponien die richtige Anlaufstelle. Wer sich allerdings unsicher ist, wendet sich am besten an die örtliche Abfallwirtschaft oder Gemeindeverwaltung. Handelt es sich lediglich um etwas Grünschnitt, ist eine Entsorgung über die Biotonne noch möglich. Grundsätzlich sollte man zudem überlegen, ob eine Verwertung der Reste im Garten sinnvoll ist. Zum Beispiel eignen sie sich oft zum Mulchen.

Nicht nur in NRW ist Vorsicht geboten. Auch in anderen Bundesländern führt die falsche Entsorgung von Gartenabfällen zu Geldstrafen. Wie hoch die Summe ausfällt, ist von der Regelung im jeweiligen Land abhängig. Um Umwelt und Gesundheit zu schützen, ist übrigens auch die Verbrennung der Gartenabfälle in den meisten Fällen verboten.