Bis zu 4.000 Euro: Millionen Deutsche bekommen Geld geschenkt

Person hält Geld in der Hand.
Symbolbild

Millionen Deutsche bekommen jetzt Geld geschenkt. Bis zu 4.000 Euro gibt es vom Staat, aber dafür müssen einige Bedingungen erfüllt sein.

Tatsächlich bekommen nun Millionen Deutsche Geld geschenkt. Das Ganze funktioniert über einen kleinen Umweg und ist an ein paar Bedingungen geknüpft. Wer alles richtig macht, kann bis zu 4.000 Euro geltend machen.

Millionen Deutsche bekommen Geld geschenkt

Eigentlich klingt es zu schön, um wahr zu sein: Millionen Deutsche bekommen Geld geschenkt. Doch indirekt kann das tatsächlich zutreffen, wenn man wieder einmal vor der Steuererklärung sitzt. Bis zu 4.000 Euro kann man dabei problemlos geltend machen, wenn man die richtigen Felder ausfüllt. Tatsächlich verschenken immer mehr Deutsche ihr eigenes Geld an den Staat, weil sie sich nicht die Mühe machen, sich ausreichend mit der Steuererklärung und ihren eigenen Rechten als Steuerzahler zu beschäftigen.

Garten- und Reinigungsarbeiten steuerlich absetzen

Ein Beispiel sind haushaltsnahe Dienstleistungen sowie regelmäßige Gartenarbeiten. Viele Berufstätige lassen diese Arbeiten häufig von einem Gärtner oder einer Haushaltshilfe erledigen. Man spricht dann von haushaltsnahen Dienstleistungen. Und tatsächlich beteiligt sich der Fiskus mit zwanzig Prozent an den Ausgaben für diese Dienstleistungen. Gleiches gilt für Handwerkerleistungen.

Lesen Sie auch
Burgerkette McDonalds will wohl Mitarbeiter durch Roboter ersetzen

Aber Vorsicht, hier lauert schon die nächste Steuerfalle, denn das Finanzamt akzeptiert nur Rechnungen über Dienstleistungen. Man muss diese überweisen und anschließend den Zahlungsbeleg vorlegen. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann man bis zu 4.000 Euro im Jahr für haushaltsnahe Dienstleistungen geltend machen. Millionen Deutsche bekommen also indirekt Geld geschenkt.

Ist der Frühjahrsputz steuerlich absetzbar?

Auch beim Frühjahrsputz können viele Deutsche sparen. Denn wer statt selbst Hand anzulegen einen Profi beauftragt, gibt Geld für haushaltsnahe Dienstleistungen aus. Dabei sind auch alle Verbrauchsmaterialien absetzbar. Das sind zum Beispiel die Putzmittel, die eine Reinigungskraft im Haushalt einsetzt, oder das Streugut, das der Winterdienst verwendet. Was das Finanzamt allerdings nicht berücksichtigt, sind die Materialkosten. Deshalb lohnt es sich, separate Rechnungen auszustellen. Oftmals liegt der Unterschied im Detail. Es lohnt sich, etwas genauer hinzusehen, denn wer hat schon Geld zu verschenken?