
Die Welt der Discounter ist ein hart umkämpftes Pflaster. Vor allem für einen Supermarkt sieht es momentan nicht gut aus. Viele Kunden gehen nämlich lieber zu Aldi oder Lidl einkaufen.
Der Kampf um die Kunden bei Discountern ist knallhart. Während Aldi und Lidl mit modernen Filialen punkten, verliert Netto zunehmend den Anschluss. Die Kunden stören sich massiv an der mangelnden Sauberkeit und der chaotischen Warenpräsentation in vielen Filialen.
Aldi und Lidl haben die Nase vorn
Schmuddelige Böden und unübersichtlich sortierte Waren; grelles Neonlicht, das auf schlichte, kalt wirkende Regalreihen fällt – so das Image vieler Discounter. Doch immer mehr Supermärkte wollen nicht nur mit Sonderangeboten punkten, sondern auch mit einem behaglichen Einkaufserlebnis. Immer mehr Filialen von Aldi, Lidl und Co. bekommen daher ein neues, modernes Erscheinungsbild. Netto hat den Schuss bislang leider verpasst und das rächt sich nun. Wenngleich Netto länger als seine Konkurrenten existiert und bundesweit deutlich mehr Filialen aufweist, bildet er das Schlusslicht unter den Discountern. Dafür sind jedoch nicht nur Äußerlichkeiten verantwortlich.
Netto hinkt Aldi und Lidl hinterher
Verbraucher bemängeln das schmuddelige, teils regelrecht schäbige Erscheinungsbild vieler Netto-Filialen. Dies sei nicht zeitgemäß – vor allem aber eklig und „gruselig“. Einigen Kundenbewertungen zufolge gebe es selten frisches Obst und Gemüse oder zumindest sei es von schlechter Qualität. Auch bemängeln viele das Angebot des Discounters als solches. Insbesondere Aktionswaren und Sonderangebote seien schnell vergriffen oder erst gar nicht vorhanden. Doch damit nicht genug. Sogar gängige Alltagswaren seien häufig tage- oder wochenlang nicht erhältlich, weshalb die Kunden notgedrungen woanders einkaufen müssen.
Zudem hat Netto ein Standortproblem. Andere Supermärkte wie Lidl oder Aldi liegen oft zentral und sind gut zu Fuß oder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Netto sei hingegen meist nur mit dem Auto zugänglich. Der einzig positive Punkt, den Verbraucher immer wieder hervorheben, sei die Freundlichkeit und Zuvorkommenheit des Personals. Damit Netto seine Kunden zurückgewinnen kann, sind also einige Änderungen vonnöten. Die Standorte sind selbstredend nicht so einfach zu ändern. An den Lieferketten lässt sich aber sicherlich etwas machen, ebenso wie an der Sauberkeit.
(Quellen: MSN-Kommentare, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)













