
Nach dem Preisanstieg von Glühwein erreicht nun die Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt einen neuen Rekordpreis. Die Besucher finden ihn einfach nur unverschämt und wollen gar nicht mehr auf dem Markt essen.
Immer mehr Menschen regen sich über die inzwischen drastisch gestiegenen Preise auf dem Weihnachtsmarkt auf. Dieses Mal trifft es die beliebte Bratwurst, die jedes Jahr Millionen Menschen in der Weihnachtszeit verspeisen. Viele wollen bei diesen Preisen nicht mehr mitmachen.
Preisanstieg macht Besucher sauer: „Dann gehe ich eben gar nicht mehr auf den Weihnachtsmarkt“
Nach den gestiegenen Preisen für Glühwein und andere Klassiker zur Adventszeit trifft es nun auch die Bratwurst. Demnach gibt es wohl kaum noch ein Produkt auf dem Weihnachtsmarkt, das nicht von einem Preisanstieg betroffen ist. In den sozialen Medien melden sich nun auch immer mehr Familien zu Wort, die sich einen ausgiebigen Gang über den Markt mit Essen, Trinken und ein paar Extras einfach nicht mehr leisten können. Innerhalb weniger Stunden war ein Familienvater demnach offenbar 300 Euro los. Und das, obwohl er nur mit seiner Frau und seiner Tochter den Weihnachtsmarkt besuchte. Im Netz häufen sich deshalb Wut und Kritik. Und immer öfter liest man den Kommentar, dass die Betroffenen dann eben gar nicht mehr auf den Markt gehen wollten.
Bratwurst auf dem Weihnachtsmarkt erreicht neuen Rekordpreis: Diskussionen erreichen Höhepunkt
Dieses Mal kochen die Gemüter auf dem Weihnachtsmarkt in Duisburg hoch. Denn hier bezahlen die Besucher für eine Bratwurst inzwischen 5 Euro und für eine Krakauer 5,50 Euro. Zu viel, finden viele. Die User schreiben im Netz, dass sie sich für diesen Preis lieber die Wurst aus dem Supermarkt holen würden – da bekämen sie für gleiches Geld fünf Stück. Die hohen Preise vermiest vielen einfach die gute Laune. Doch sie geben nicht nur den Verkäufern, sondern auch anderen Besuchern die Schuld. Denn solange es Menschen gebe, die solche Preise bezahlen würden, ändere sich auch nichts, so der allgemeine Konsens.
Während die einen wütend reagieren und quasi zum Boykott aufrufen, gibt es andere Menschen, die die hohen Preise verstehen. Immerhin sei auch für die Standbetreiber alles teurer geworden. Neben den gestiegenen Kosten für Waren, Energie und Personal hätten viele von ihnen auch mit einer enorm gestiegenen Standmiete zu kämpfen. Zudem seien die Betreiber wohl dazu angehalten, in teurere Dekorationen zu investieren, um überhaupt einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt führen zu dürfen. Auch wenn sich die Menschen nicht einig werden, scheint eines sicher: Ohne Stände gibt es auch keinen Weihnachtsmarkt. Und ohne Weihnachtsmarkt hätten Millionen von Bürgern wohl keine schöne Adventszeit.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














