Bußgeld: Deutsche Gemeinden führen Verbot für Gartengießen ein

Auf dem Bild ist eine Person zu sehen, die bunte Blumen mit einer roten Gießkanne bewässert. Die Blüten in Rosa, Pink, Rot und Weiß befinden sich in einem geflochtenen Blumenkasten. Im Hintergrund sieht man ein Gartenhaus.
Symbolbild © istockphoto/miljko

Ein hohes Bußgeld droht nun für diejenigen Bürger, die unbedingt ihren Garten gießen wollen, denn gleich mehrere deutsche Gemeinden führen ein Verbot ein, das genau dies untersagt. Die Lage ist ernst, die Gemeinden mussten handeln.

Gartengießen und einige andere Dinge sind in gleich mehreren deutschen Gemeinden nun verboten, denn diese müssen dringend handeln. Wer sich nicht daran hält, riskiert ein hohes Bußgeld.

Tagelange Hitze macht sich jetzt bemerkbar: Erste Gemeinden rufen Notstand aus

Immer wieder haben die Experten vor der extremen Hitze und den Folgen gewarnt. Nun sind sie in den ersten Gemeinden angekommen. Bei solch hohen Temperaturen warnen Fachleute davor, sich körperlich anzustrengen. Man soll genug trinken und sich im Schatten aufhalten oder anderweitig für Abkühlung sorgen. Letzteres nehmen viele Menschen in Deutschland sehr ernst und befüllen ihre Pools im Garten. Zudem nutzen sie das Wasser, um ihre Gärten zu bewässern. Das schöne Wetter scheint viele Leute auch dazu einzuladen, ihr Auto zu waschen oder Haus und Auffahrt zu reinigen. Nun schieben die ersten Gemeinden solch ausuferndem Wasserverbrauch den Riegel vor, denn die Wasserversorgung aller ist gefährdet.

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Diese deutschen Gemeinden führen Verbot ein: Gartengießen und andere Tätigkeiten jetzt verboten

Der enorme Wasserverbrauch auf der einen und die extreme Hitze auf der anderen Seite haben in vier deutschen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen dazu geführt, dass der Wasserstand in den Hochbehältern des Wasserbeschaffungsverbands „Am Wiehen“ immer weiter sank und nun sogar einen kritischen Wert erreichte. Schon seit Tagen steht die Ampel auf Rot. Bereits ein gelbes Signal zeigt an, dass das Wasser knapp werden könnte. Mit einem roten Zeichen ist nun jedoch die Versorgung der Bürger gefährdet.

Deshalb dürfen die Bürger in den vier Gemeinden Hille, Hüllhorst, Bad Oeynhausen und Löhne das Wasser nicht mehr für das Gießen von Gärten, zum Waschen ihrer Fahrzeuge oder der Auffahrt nutzen. Auch das Befüllen von privaten Pools ist seit gestern untersagt. Wer sich nicht daran hält, muss mit einem Bußgeld von bis zu 1.000 Euro rechnen. Die Gemeinden hatten zuvor auf die Verantwortung der Menschen gesetzt. Doch mit Freiwilligkeit habe dies nicht funktioniert, so die Kommunen. Deshalb musste man nun das Verbot erlassen.

(Quellen: Wasserbeschaffungsverband Am Wiehen, dpa, Amtsblätter der Kommunen)