Butter plötzlich wieder teurer – Supermärkte drehen am Preis

Zwei aufeinandergestapelte Butterstücke auf einem Teller. Daneben noch ein kleineres Stück Butter. Neben der Butter ist ein Teil eines Messers zu sehen. Im Hintergrund ein blau-weiß kariertes Tuch.
Symbolbild © istockphoto/tashka2000

Es sind schlechte Nachrichten für viele Verbraucher, die das Fett regelmäßig kaufen: Nun wird die Butter plötzlich wieder teurer. Unter anderem hat ein beliebter Discounter eine Preisanpassung vorgenommen, die jetzt deutlich tiefer in die Tasche greifen lässt.

Nach einer Entspannung der Butterpreise müssen sich Konsumenten nun auf eine Teuerung einstellen. Unter anderem ist folgende Eigenmarke betroffen.

Erst fallen die Preise ‒ nun klettern sie in die Höhe

Als die Butterpreise 2025 wieder fielen, war die Erleichterung bei Verbrauchern groß. Für eine Weile landete die 250-Gramm-Verpackung der Eigenmarken im Monat Dezember sogar für nur 99 Cent im Einkaufswagen. Ob als Streichfett, als Zutat für Gebäck oder als Zugabe für Pfannengerichte ‒ generell lässt sich Butter vielseitig einsetzen, sodass sie in kaum einem Haushalt fehlen darf. Nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) stieg der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland vergangenes Jahr an. Allerdings schwanken die Preise. Nun wird die Butter in einigen Geschäften wieder teurer.

Wo die Butter plötzlich teurer wird

Die Änderung betrifft zum Beispiel die Marke Milsani, bei der es sich um eine gemeinsame Eigenmarke der Händler Aldi Süd und Aldi Nord handelt. Der Preis beläuft sich nun auf 1,19 Euro. Zuvor war die 250-Gramm-Packung für lediglich 1,05 Euro erhältlich. Konkret bedeutet die Anpassung eine Teuerung von insgesamt 14 Cent für Verbraucher. Hintergrund der Preiserhöhung sollen insbesondere die höheren Rohstoffkosten sein. Die Lebensmittelhändler beziehen sich damit auf zwei Punkte: Zum einen geht es um den reduzierten Fettgehalt in der Rohmilch, der die Preise beeinflusst. Zum anderen sind auch die Kosten für Rahm als Zwischenprodukt für die Butter gestiegen.

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Wer Sorge vor weiteren Preisanstiegen hat, kann Butter im Angebot auf Vorrat kaufen und einfrieren. Grundsätzlich wird empfohlen, das Produkt im Ganzen und luftdicht verpackt in den Froster zu tun. Wer das Fett später nur portionsweise für sein Essen verwenden möchte, kann es auch in kleinere Stücke schneiden und einfrieren. Beim Auftauen gilt: Butter direkt entnehmen und bei Raumtemperatur einige Minuten auftauen lassen ‒ oder einen Tag vorher in den Kühlschrank stellen.

(Quellen: AMI)