Coca-Cola wird teurer – Rewe und Edeka ziehen Konsequenzen

In einem Regal eines Supermarktes oder Discounters steht ein Karton, der voll mit Coca-Cola-Flaschen ist. Sie stehen vor- und nebeneinander gereiht dicht an dicht.
Symbolbild © imago/Lobeca

Süße Softdrinks sind beliebt, doch Markenprodukte haben ihren Preis. Jetzt wird Coca-Cola noch teurer: Das bekannte Getränkeunternehmen hat diese Änderung vorgenommen, die bei Händlern für Unmut sorgt. Das sind die möglichen Folgen für Fans der Erfrischungsgetränke. 

Wer gerne zum Marken-Softdrink greift, sollte diese Anpassung im Blick haben: Coca-Cola hat eine Änderung vorgenommen. Einige Händler wollen diese nicht auf sich sitzen lassen.

Preisänderung: Jetzt wird Coca-Cola offiziell teurer

Rund 125 Liter pro Kopf ‒ diese Menge an Erfrischungsgetränken konsumieren Verbraucher in Deutschland jedes Jahr. Zu den wohl beliebtesten Produkten gehören Cola, Fanta und Sprite. Nun verteuern sich diese allerdings: Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP) hat den Abgabepreis zum 1. September angehoben. Das bedeutet in erster Linie, dass vor allem Händler mehr zahlen müssen. Allerdings dürfte sich nun so manch einer fragen, wie sich die Änderung auf Endverbraucher auswirkt.

Wer regelmäßig zu süßen Softdrinks greift, sollte jedoch nicht nur den Preis kennen. Gesundheitsexperten empfehlen einen Blick auf die Inhaltsliste. So können gezuckerte Getränke nicht nur das Risiko für Karies, sondern aufgrund des Kaloriengehalts auch Übergewicht begünstigen. Vor allem Diabetiker greifen deshalb lieber zu Zero-Varianten mit Süßstoffen. Zwar sind diese besser für den Blutzuckerspiegel, doch ganz unbedenklich sind auch diese laut Forschung nicht ganz. Demnach können Süßstoffe Heißhunger begünstigen und die Darmflora beeinflussen. Wasser und ungesüßte Tees eignen sich daher eher als Durstlöscher, während Softdrinks ein gelegentlicher Genuss bleiben sollten.

Lesen Sie auch
Stromkosten bleiben hoch – Millionen Haushalte zahlen unnötig viel

Was diese Teuerung für die Endverbraucher bedeutet

Aufgrund der gestiegenen Abgabepreise haben einige Supermärkte reagiert. Dazu zählen Rewe und Edeka: Die Händler wehren sich gegen die Anpassung. Rewe hat sich nun für einen Bestellstopp entschieden. Bei Bedarf können die Märkte die Endpreise für Verbraucher ebenfalls eigenständig anpassen. Das heißt, dass Konsumenten für Getränke wie Fanta, Coca-Cola, Mezzo Mix und Sprite womöglich mehr ausgeben müssen. Außerdem kann es in solchen Situationen manchmal zu Engpässen kommen. Ob und wann sich der Preisstreit legt, dürfte sich wohl bald zeigen.

(Quellen: CCEP, Rewe, Edeka)