
Eine deutsche Kult-Getränkemarke ist pleite. Damit sind auch die Kunden von Rewe und Edeka direkt betroffen, denn die bekannten und beliebten Getränke gibt es dort zu kaufen.
Eine deutsche Kult-Getränkemarke ist pleite. Die Nachricht entsetzt auch die Kunden, denn diese haben damit überhaupt nicht gerechnet. Nichts schien zuvor auf eine Insolvenz hinzudeuten.
Bekannt wie ein bunter Hund: Getränkemarke bei Kunden beliebt
Das noch relativ junge Unternehmen konnte die Kunden fast sofort von sich überzeugen, denn es traf genau den Nerv der Zeit. Das Bewusstsein der Menschen richtet sich nicht nur auf mehr Klimafreundlichkeit und Regionalität, sondern auch auf die eigene Gesundheit: weg von ungesundem Fast Food, hin zu gesunden, schnellen Mahlzeiten, die sich ähnlich wie Fast Food zubereiten und verzehren lassen, ohne dabei auf wichtige Mineralstoffe und Vitamine verzichten zu müssen.
Deshalb entwickelte das Unternehmen neben Smoothies und Säften auch sogenannte Shots. Dabei handelt es sich um kleine Flaschen mit einer geringeren Menge an Flüssigkeit, die jedoch ein Höchstmaß an Vitaminen und Nährstoffen enthalten. Dazu kommt ein Superfood als Zutat. Immer mehr Menschen nutzen diese Getränke, um sich über den Tag hinweg mit den wichtigsten Nährstoffen zu versorgen. Schon allein deshalb wundert es wohl viele Kunden, wie es zu der Pleite kommen konnte.
Kult-Getränkemarke ist pleite: Auch zwei Supermärkte betroffen
Laut eigenen Angaben erwirtschaftete das Unternehmen, dessen bekanntestes Produkt der Ingwer-Shot der Marke KlosterKitchen ist, im letzten Jahr zehn Millionen Euro. Damit steigerte die Getränkemarke ihren Umsatz im Vergleich zu 2024 noch einmal um 20 Prozent. Deshalb ist es für viele unverständlich, wieso die dahinterstehende Firma, die curameo AG aus dem fränkischen Reichenschwand, Insolvenz anmelden musste.
Wie das Unternehmen selbst angibt, liegt der Grund für den Insolvenzantrag nicht in der Zahlungsunfähigkeit an sich, sondern darin, dass sich die Gesellschafter nicht auf eine weitere Finanzierung des Unternehmens einigen konnten. Deshalb will der Insolvenzverwalter den Betrieb wie bislang weiterlaufen lassen. So soll gewährleistet werden, dass die Aufträge weiterhin bearbeitet und ausgeliefert werden. Bislang ist vollkommen offen, wie es für das Unternehmen weitergehen wird.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Lebensmittel Praxis)














