
Schlechte Nachrichten für Sandwich-Liebhaber: Mehrere Subway-Filialen melden Insolvenz an. Bereits seit Jahren kämpft die US-amerikanische Marke mit großen Problemen. Auch in Deutschland spitzt sich die Lage offenbar immer weiter zu.
Die bekannte Sandwich-Kette Subway erlebt Rückschläge. Jetzt sind mehrere Filialen in Deutschland von einer Insolvenz betroffen. So geht es weiter.
Es passiert immer häufiger: Subway-Filialen melden Insolvenz an
Wer keine Lust auf McDonald’s oder Burger King hat, findet bei Subway Sandwiches und Salate als Alternative. Die US-amerikanische Kette gehört neben den Burger-Giganten zu den bekanntesten und größten Adressen für Fast-Food-Liebhaber. Allerdings hat Subway in den vergangenen Jahren mächtig Konkurrenz bekommen. Seit einigen Jahren kämpft Amerikas populärste Sandwich-Kette zudem mit Wachstumsproblemen, was Experten unter anderem auf eine zu schnelle Expansion und Imageprobleme zurückführen.
Viele Franchisenehmer verließen sich bislang auf den guten Namen und auf das bewährte Konzept. Dass diese Faktoren für ein langfristiges Bestehen längst nicht ausreichen, ist belegt: Immer wieder kommt es zu Insolvenzen. Nun sind erneut mehrere Filialen betroffen. Trotz jahrelanger Treue steht ein Franchisenehmer, der drei Restaurants betreibt, kurz vor der Zahlungsunfähigkeit.
Betroffene Standorte: Das sollten Subway-Kunden wissen
Inhaber der betroffenen Subway-Filialen in Südwestdeutschland ist Roland Schepp. Bereits seit über 20 Jahren ist er im Geschäft. Die Restaurants führt Schepp in Albstadt-Ebingen, in Balingen sowie in Sigmaringen. Ähnlich wie andere Unternehmen kämpft der Subway-Betreiber mit gestiegenen Kosten für Rohstoffe und Personal. Insgesamt arbeiten für die betroffenen Sandwich-Filialen fast 30 Mitarbeiter, die angesichts der Herausforderungen wohl aktuell um ihre Jobs bangen.
Allerdings wird der Betrieb vorerst nicht eingestellt: Die Geschäfte sind nach wie vor für Kunden geöffnet ‒ und die Lohnzahlungen sind gesichert, wie Insolvenzverwalter Axel Kulas erklärt. Mit Optimismus geht man davon aus, alle Läden weiterführen zu können. Doch darauf allein ist derzeit wohl kein Verlass. Es sollen bereits potenzielle Nachfolger für einzelne Standorte gesucht werden. In den kommenden Monaten dürfte sich die weitere Entwicklung für die betroffenen Subway-Restaurants zeigen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Insolvenzverwalter Axel Kulas, dpa)














