Deutscher Getränkehersteller insolvent: Arbeiter bangen um Zukunft

In der Halle eines Getränkeherstellers befinden sich mehrere große Fässer aus Stahl, die über eine Einfülleinrichtung verfügen. Diese Behälter benutzt man zur Herstellung von alkoholischen Getränken.
Symbolbild © imago/Panthermedia

Kurz vor Weihnachten ereilt die nächsten Mitarbeiter eine schlechte Nachricht: Ihr Arbeitgeber, ein deutscher Getränkehersteller, ist insolvent. Damit blicken die Angestellten in eine ungewisse Zukunft.

Leider ließ sich diese schlechte Nachricht nicht mehr bis in die Zeit nach den Feiertagen verschieben. Ein deutscher Getränkehersteller ist insolvent und hat offiziell den entsprechenden Antrag bei Gericht gestellt. Damit plagt nun noch mehr Menschen die Sorge um die Zukunft.

Noch nicht vorbei: Insolvenzzahlen steigen im Dezember noch einmal an

Eigentlich sollte in den kommenden Tagen die besinnliche Stimmung ihren Höhepunkt erreichen. Die meisten haben den Geschenketrubel bereits hinter sich gebracht und erledigen nur noch die letzten Besorgungen für das Weihnachtsfest. Eigentlich wünscht man jedem in dieser Zeit Ruhe, Besinnlichkeit, Freude und viel Zeit mit Familie und Freunden.

Doch nicht alle Menschen haben dieses Glück. Viele blicken voller Sorge in die Zukunft und richten sich gedanklich schon auf Probleme im nächsten Jahr ein. Denn im Dezember ist die Zahl der Insolvenzen noch einmal angestiegen. Die Mitarbeiter der betroffenen Unternehmen bekommen zwar noch ihr Geld von der Bundesagentur für Arbeit. Doch sie alle denken wohl schon darüber nach, dass sie bald ihren Job verlieren könnten. Und das ausgerechnet in dieser Zeit.

Lesen Sie auch
Weltweit wollen immer weniger Menschen vegan essen

Deutscher Getränkehersteller insolvent: Das steht den Mitarbeitern jetzt bevor

Nun muss ein weiterer deutscher Getränkehersteller den unangenehmen Gang zum Gericht gehen, denn er ist insolvent. Die Schwierigkeiten zeichneten sich schon seit geraumer Zeit ab, denn seit dem Beginn des Ukraine-Krieges und der damit einhergehenden Wirtschaftskrise hat sich hier vieles zum Schlechten verändert. Das sagt auch der Geschäftsführer der deutschen Brennerei Maennerhobby aus Mönchhagen in Mecklenburg-Vorpommern. Er hat nun die Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt, bleibt also als amtierender Geschäftsführer und hat zwei externe Berater an seiner Seite.

47 Mitarbeiter bangen nun um ihre Zukunft. Zwar existiere ein Plan und die Geschäftsführung sei positiv gestimmt. Doch auch wenn die Gehälter für die nächsten sechs Monate bezahlt werden können, verschwindet die schwierige Wirtschaftslage nicht von selbst. Zudem ist die Konsumstimmung der Menschen in Deutschland im Dezember auf dem Tiefpunkt, was eigentlich zur Weihnachtszeit eher ungewöhnlich ist. Doch viele machen sich derzeit Sorgen um die eigene finanzielle Zukunft, weshalb oft jeder Cent zweimal umgedreht wird. Experten sehen daher auch einen schlechten Start für das neue Jahr voraus.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Unternehmensangaben)