
Um Maden und Gestank zu vermeiden, reinigen viele Haushalte ihre eigene Tonne regelmäßig und gründlich. Doch unwissentlich können sie dabei einen schweren Fehler begehen, der bis zu 30.000 Euro kosten kann.
Zum Glück haben wir heutzutage in Deutschland ein funktionierendes Abfallsystem. Wir entsorgen ihn in Tonnen, die regelmäßig entleert werden. Danach reinigen die Bürger ihre eigene Tonne, um sie sauber zu halten. Doch wer einen bestimmten Fehler begeht, muss dafür teuer bezahlen.
Bio- und Restmülltonne sind besonders anfällig: „Kann zum Problem werden“
Mit der Bio-Mülltonne wird es für die Haushalte Deutschlands noch etwas herausfordernder. Der dort zu entsorgende Abfall darf nicht in Plastiksäcke oder andere Beutel gekippt und anschließend in die Bio-Tonne gelegt werden. Denn diese Behältnisse sind biologisch nicht abbaubar. Das bedeutet in der Praxis, dass Küchenabfälle, Essensreste und anderer organischer Abfall direkt in die Tonne gekippt wird. Nach dem Entleeren bleibt mitunter ein stinkender Sud auf dem Boden zurück, der nicht nur übel riecht, sondern auch ein Wohlfühlort für Maden ist. Dies ist ein Problem, dem viele Haushalte damit begegnen, dass sie die Tonnen regelmäßig ausspülen. Doch damit beginnt bereits das nächste Problem.
Bis zu 30.000 Euro Strafe: Die eigene Tonne sollte man so nicht reinigen
Viele denken darüber wohl gar nicht nach und tun es automatisch: Die Reinigung der Mülltonne geschieht in der Regel mit Wasser und eventuell noch einem Putzmittel, um den Gestank zu neutralisieren. Das Schmutzwasser kippen sie dann anschließend in den nächsten Gully oder einfach in die Erde. Doch genau damit macht man sich strafbar.
Da das Schmutzwasser eine Mischung aus Chemikalien, Bakterien und den noch vorhandenen Müllresten ist, darf es laut Wasserhaushaltsgesetz nicht weggekippt werden. Das Wasser aus den Gullys gerät nämlich ungefiltert in Bäche und Flüsse, womit man unwissentlich zur Verunreinigung von Grundwasser beiträgt. Deshalb raten Experten dazu, das Wasser im Abfluss oder in der Toilette zu entsorgen. So riskiert man kein Bußgeld und kann sich trotzdem über eine saubere Tonne freuen.














