Diese Menschen ziehen Mücken magisch an – der Grund überrascht

Der Rücken einer Frau ist komplett zerstochen von Moskitos. Die Stiche sehen geschwollen und rot aus. Die Frau trägt ein blaues Oberteil oder ein blaues Kleid mit Rückenausschnitt. Darunter trägt sie einen schwarzen Büstenhalter.
Symbolbild © imago/Cavan Images

Für Betroffene fühlt es sich oft ungerecht an: Einige Menschen ziehen Mücken magisch an, während andere verschont bleiben. Schnell wird Geplagten „süßes Blut“ zugesprochen. Doch die Gründe sind ganz andere und dürften so manchen überraschen.

Quälender Juckreiz und zerkratzte Haut können die Folgen von Mückenstichen sein. Warum die kleinen Blutsauger überhaupt den Weg zu uns Menschen finden und dabei einige öfter stechen als andere, hat bestimmte Gründe.

Sie sind wieder unterwegs und sorgen für zerstochene Haut

Zerstochen, müde und voller Juckreiz ‒ so geht es vielen Menschen derzeit, die mit Mücken im Schlafzimmer kämpfen. Sogenannte Repellentien schaffen in manchen Fällen Abhilfe: Sie unterstützen dabei, die für Mücken attraktiven Lockstoffe zu verändern. Zeigen Gel, Spray und Co. Wirkung, bleiben die kleinen Blutsauger tatsächlich fern. In der Praxis erweisen sich solche Mittel jedoch nicht immer als wirksam. Deshalb hilft es, unterschiedliche Produkte und Methoden auszuprobieren.

Feinmaschige Fliegengitter und lange, weiße Kleidung helfen oftmals. Wer einen Garten oder Balkon hat und dort Schalen mit Wasser für Vögel platziert, sollte die Flüssigkeit immer wieder durch frisches Wasser ersetzen. Der Grund: Als Eiablagestation sind stehende Gewässer für Mücken perfekt. In schwierigen Fällen empfiehlt sich zudem immer ein Moskitonetz über dem Bett, um morgens nicht von quälendem Juckreiz geweckt zu werden. Dass Mücken „süßes Blut“ bevorzugen, ist im Übrigen ein Mythos. Die Stiche haben gänzlich andere Gründe.

Lesen Sie auch
Fiese Tricks im Supermarkt – so zahlen Kunden unbemerkt mehr

Einige Personen ziehen Mücken magisch an ‒ das ist der Grund

Experten erklären, dass Mücken sich vor allem von der Atemluft der Menschen angezogen fühlen. Sie nutzen das ausgeatmete Kohlendioxid als Orientierung, um an ihre Eiweißquelle ‒ das Blut ‒ zu kommen. Weibchen sind auf diese Blutmahlzeit angewiesen, damit sie sich erfolgreich fortpflanzen können. Auch bestimmte Lockstoffe im Schweiß sind für die Sauger besonders appetitlich. Einige wissenschaftliche Studien geben zudem Hinweise darauf, dass Schwangere im Vergleich besonders häufig gestochen werden. Ihr Körpergeruch und auch der Kohlendioxidgehalt in der Atemluft verändern sich. Ein kühlendes Gel aus der Apotheke hilft nach einem Mückenstich. Bei ausgeprägten Beschwerden kommen auch Produkte mit Kortison zum Einsatz.

(Quellen: Umweltbundesamt, RKI)