
Aldi geht einen weiteren großen Schritt in Richtung Umweltfreundlichkeit und führt eine neue Maßnahme für Toilettenpapier ein. Die Kunden werden die Veränderung merken, aber im Grunde ändert sich für sie nichts.
Aldi will sich vermehrt um den Umweltschutz bemühen und führt daher eine neue Maßnahme für das Toilettenpapier ein. Mit diesem Schritt soll mehr recycelt werden als es bislang geschieht.
Sammeln um zu recyceln: 40 – 60 Prozent an Fehlwürfen
Seit 1991 gibt es den gelben Sack in Deutschland. Mit der entsprechenden Verordnung gibt es eine Liste, was in den gelben Sack oder die gelbe Tonne gehört und was nicht. Dennoch scheinen das viele Bürger nicht zu wissen. Oder es interessiert sie schlicht und einfach nicht. Denn laut statistischen Erhebungen landen immer noch 40 bis 60 Prozent Müll im gelben Sack, der dort nicht hingehört. Je nach Menge in einem solchen ist das Material einfach nicht mehr recycelbar. Bei über 2,5 Millionen Tonnen Müll, der jedes Jahr über diese Methode gesammelt wird, ist dies ein erschreckend hoher Anteil. Dabei wird mit dem gelben Sack gesammelt, um möglichst viel wieder zu recyceln. Leider liegt hier die Quote bei 46 bis knapp über 50 Prozent.
Bei Aldi: Maßnahme für Toilettenpapier werden Kunden sofort merken
Wer bei Aldi einkauft, kennt das Toilettenpapier der Eigenmarke Kokett. Bislang bestand die Verpackung aus neuem Kunststoffmaterial. Dies ändert sich nun. Sowohl in den Filialen von Aldi Nord als auch in denen von Aldi Süd besteht das Verpackungsmaterial nun zu 60 Prozent aus recyceltem Kunststoff. 39 Prozent davon stammen aus dem gelben Sack oder der gelben Tonne, die die Privathaushalte entsorgen lassen. Die restlichen 21 Prozent kommen aus den Kunststoffabfällen aus Gewerbebetrieben.
Die Kunden werden diese Änderung zwar bemerken, weil sie auch benannt ist. Doch für sie ändert sich an dem bisherigen Ablauf gar nichts. Sie müssen das Verpackungsmaterial unbedingt weiterhin in den gelben Sack oder in der gelben Tonne entsorgen. Ansonsten hat diese Maßnahme keinen Sinn, so Aldi. Fachmedien sehen diese Art des Recycelns nicht als effektiv an, dennoch will Aldi damit die Recycling-Quote erhöhen, sich somit verstärkt für den Klimaschutz einsetzen und ihn in den Alltag der Kunden integrieren.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, W&V)














