Draussen bleiben: Freizeitpark setzt Schild am Eingang als Zeichen

Ein Schild am Eingang eines Freizeitparkes, gegen Rassismus. Auf diesem steht in gemischter Schrift "Ausländer-Feinde müssen leider draußen bleiben". Unterschrieben hat der Inhaber Robert Dahl höchstpersönlich.
Symbolbild© LinkedIn / Sabrina Hoffmann

Die einen freut es, die anderen finden es nicht gut: Ein Schild gleich am Eingang zeigt den Besuchern in einem Freizeitpark das klare Statement des Betreibers. Bestimmte Leute müssen draußen bleiben.

Schon gleich am Eingang wird den Besuchern eines bestimmten Freizeitparks klar, dass eine bestimmte Gruppe von Menschen hier absolut unerwünscht sind. Dies ruft Freunde und Feinde gleichermaßen auf den Plan.

Freizeitpark ist für seine Attraktionen und für seine Einstellung deutschlandweit bekannt

In ganz Deutschland gibt es gerade einmal eine gute Hand voll an Zweigstellen dieses Freizeitparks. Und doch kennt ihn jeder in Deutschland. Erst in diesem Monat hat ein weiterer Park hiervon in Norddeutschland für die Türen seine Besucher geöffnet. Hier bewährt sich das Konzept aus einer gesunden Mischung verschiedener Angebote, welche die Menschen begeistern und für reichlich Abwechslung sorgen. Ob Groß oder Klein – für jeden ist etwas dabei. Aber der Freizeitpark ist nicht nur für seine Attraktionen bekannt, sondern auch für eine Aktion, die bereits im Jahr 2015 startete: In einer Krisenzeit bewies der Inhaber Rückgrat und stellte Flüchtlingen aus Syrien seinen Park zur Verfügung. Und nicht nur das. Sie fanden dort auch Arbeit. Dies stieß jedoch bei so manchen Menschen auf Kritik und Widerstand.

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Schild am Eingang macht Einstellung klar – „Finde ich sehr gut“

Insbesondere rechte Gruppen zeigten sich damals schon alles andere als begeistert und versuchten, den Park zu boykottieren. Den Inhaber Robert Dahl der Karls Erlebnisdörfer interessierte dies jedoch nicht und er setzte sich für seine Schützlinge ein. Er gab ihnen nicht nur ein Dach, sondern auch Arbeit und ein familiäres Umfeld. Um seine Einstellung schon am Eingang zu signalisieren, findet man an jedem Erlebnisdorf-Tor ein Schild mit der Aufschrift: „Ausländerfeinde müssen leider draußen bleibe“, unterzeichnet von dem Betreiber höchstpersönlich.

Während dieses Schild in rechten Gruppen scharf kritisiert wird, sieht die Mehrheit der Deutschen dies anders. Sie begrüßen diese Haltung und finden den Schritt richtig und mutig, dieses Schild gleich am Eingang zu positionieren. In dem Dorf, in dem die Flüchtlinge damals aufgenommen wurden, zeigten sich die Bewohner solidarisch mit dem Inhaber und den geflüchteten Menschen. Heute arbeiten immer noch 60 der damaligen Flüchtlinge bei ihm, so Robert Dahl. Er begrüßt die Unterstützung und steht zu seiner Einstellung – allen Unkenrufen zum Trotz.