
Die Baumärkte schwächeln weiter. Nun fordert die Krise erneut ein Opfer: Eine deutsche Baumarktkette schließt Filialen an folgenden Standorten. Wer noch ein Schnäppchen für das Heimwerkerprojekt machen will, bekommt im Räumungsverkauf die Chance.
Vor allem in Süddeutschland hatte sich das Unternehmen einen Namen gemacht. Jetzt muss der Baumarkt einige Filialen schließen. Das ist der traurige Grund.
Es ist raus: Diese deutsche Baumarktkette schließt zwei Filialen
Eine ganze Branche atmet auf ‒ aber nur leicht: Kunden der deutschen Baumärkte sind insgesamt wieder zufriedener. Im Vergleich zum Vorjahr konnten viele Händler deutlich punkten. Das geht aus der branchenübergreifenden Studie „Kundenbarometer 2025“ hervor. Doch die Krise ist längst nicht vorbei. Viele Betroffene kämpfen nach wie vor mit schmerzhaften Umsatzeinbußen. Dabei erlebten die Fachmärkte vor wenigen Jahren einen echten Boom. Während der Corona-Zeit 2020 und 2021 stiegen die Einnahmen, bevor der Umsatz 2023 um drei Prozent fiel.
Große, nicht rentable Flächen, zurückhaltende Verbraucher, steigende Betriebskosten und auch der Onlinehandel haben zur Krise geführt. Nun schließt eine bekannte Baumarktkette zwei weitere Filialen. Die Geschäfte gibt es nur noch bis Ende Februar 2026. Dann wird der Betrieb offiziell eingestellt. Ob Gartenutensilien, Werkzeuge, Elektrobedarf oder spezielles Zubehör für das DIY-Projekt: Zwar müssen treue Kunden und Heimwerker Abschied nehmen, doch im Räumungsverkauf können sie noch das eine oder andere Schnäppchen ergattern. Dieser läuft bereits.
An diesen Standorten wird es die Geschäfte nicht mehr geben
Weil die Kunden in den betroffenen Märkten weniger einkaufen und das Unternehmen unter wirtschaftlichem Druck steht, werden die zwei Standorte in Bayern aufgegeben. Zuvor musste unter anderem eine Filiale in Neu-Ulm schließen. Jetzt handelt es sich um die BayWa-Geschäfte in Schwandorf und Aschaffenburg. Insgesamt 51 Standorte werden von der BayWa Bau- & Gartenmärkte GmbH in Deutschland betrieben. Zudem bietet das Unternehmen mit rund 2.000 Beschäftigten auch einen Webshop an. Strategisch werden sie heute von der Hellweg-Gruppe gesteuert. Ab 2026 soll sich die Branche wieder deutlich erholen, doch dabei handelt es sich um eine vorläufige Schätzung. Dass weitere Ketten Filialschließungen verkraften müssen, ist nicht ausgeschlossen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, Reuters, AFP, Main Echo)














