
Ruhe scheint den Mitarbeitern dieses Kaufhauses wohl nicht gegönnt zu sein. Einigen Galeria-Kaufhof-Filialen drohen neue Schließungen. Die Angestellten können es noch gar nicht glauben und kochen vor Wut.
Man mag es auch als Kunde eigentlich kaum glauben, doch einigen Galeria-Kaufland-Filialen drohen tatsächlich neue Schließungen. Die Gewerkschaft hat dem Management jedoch bereits den Kampf angesagt.
83 Filialen sind verblieben: Nun soll es weitere Standorte treffen
Viele Menschen haben mit den Mitarbeitern von Galeria Kaufhof die letzten Jahre und Monate mitgefiebert. Denn innerhalb von nur vier Jahren hat das Kaufhaus dreimal Insolvenz angemeldet. Standorte mussten schließen und Mitarbeiter das Unternehmen verlassen. Mit einem neuen Investor aus Übersee und einer Beteiligung des Unternehmers Bernd Beetz sollte es nach der harten Krisenzeit endlich bergauf gehen.
Die verblienenen 12.000 Mitarbeiter verließen sich auf die neuen Chefs. Zwar lief das Weihnachtsgeschäft nicht so, wie man es sich erhofft hatte. Immerhin hatte es die Kaufhauskette jedoch aus den roten Zahlen geschafft. Sowohl Beetz als auch die Belegschaft zeigten sich langsam etwas optimistischer, was Galeria Kaufhofs Zukunft anging. Endlich ein Lichtblick nach all den dunklen Jahren. Doch nun erschüttert eine Nachricht abermals diese Hoffnung.
Galeria-Kaufhof-Filialen drohen neue Schließungen: „Wir werden kämpfen“
Denn es geht erneut um Schließungen von Kaufhof-Filialen, darunter alle zwei in Bayern. Auch andere Filialen in Berlin, Köln, Mannheim und Braunschweig könnten von einer Schließung betroffen sein. Der Grund: An diesen Standorten laufen mittelfristig die Mietverträge aus, so das Unternehmen. Wann genau dies passiert, wollte man jedoch der Öffentlichkeit nicht mitteilen. Des Weiteren heißt es, man stehe mit den Vermietern an den entsprechenden Standorten im Austausch. Diese müssten sich auf Dauer für beide Seiten rentieren. Fände sich keine Lösung, müsse man die betroffenen Läden schließen.
Währenddessen läuft die Gewerkschaft Sturm. Diese gibt sich kämpferisch. Es könne nicht sein, dass die Belegschaft immer wieder den Kopf für Fehlentscheidungen des Management hinhalten müsse. Man habe einige der Standorte heruntergewirtschaftet und vernachlässigt, heißt es von Seiten der Gewerkschaft weiter. Die Geschäftsführung solle nun endlich Verantwortung übernehmen und in die Filialen investieren. Zudem zeigt man sich sehr enttäuscht gegenüber dem Miteigentümer Beetz, der für die Angestellten nichts als leere Versprechungen übrig hätte. Die Daumen für die Belegschaft von Galeria Kaufhof sind gedrückt. Viele Menschen stehen hinter den Mitarbeitern.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa)














