Durchgesickert: Großer deutscher Freizeitpark erhöht Eintrittspreise

Der Blick in einen Freizeitpark mit einer Wasserbahn. Ein Boot fährt gerade die Bahn herunter. Im Hintergrund kann man weitere Achterbahnen und Freizeitangebote erkennen. 
Symbolbild © imago/KS-Images.de

Und schon wieder erhöht ein großer deutscher Freizeitpark seine Eintrittspreise. Diese Information ist nun in den Medien durchgesickert und dürfte wohl den wenigsten Besuchern gefallen.

Ein deutscher Freizeitpark erhöht erneut kräftig die Preise. Die Besucher dürfte das wohl nur wenig freuen, denn sie müssen jetzt noch tiefer in die Tasche greifen.

Ticketpreise ziehen erneut kräftig an

Bereits im Jahr 2024 kletterten die Preise für den beliebten Europa-Park in Rust um beinahe sieben Prozent in die Höhe – und auch im kommenden Jahr sieht es offenbar nicht besser aus und der Freizeitpark erhöht seine Eintrittspreise erneut. Beinahe wehmütig denkt man da noch an das Jahr 2023 zurück, in dem es die Tickets für 65 Euro gab. Inzwischen muss man nämlich fast 70 Euro bezahlen. Wie hoch der neue Eintrittspreis in dem Freizeitpark sein wird, ist noch nicht bekannt. Allerdings verriet der Chef des Europa-Parks, Roland Mack, in einem Interview in den Medien, dass man auch im nächsten Jahr die Preise weiter anziehen muss. Offenbar decken die Ticketpreise die Kosten für den Freizeitpark bei Weitem nicht ab. Ein weiteres Problem: Lieferanten, Dienstleister, Rohstoffe – alles wird teurer. Zudem bemängelt Roland Mack in dem Interview, dass die Bürokratie in Deutschland viel zu kompliziert und aufwendig sei. Auch die Steuern seien zu hoch und ein Mangel an Fachkräften sei auch im Europa-Park deutlich zu spüren. Es bleibt also nichts weiter übrig, als die Eintrittspreise in dem Freizeitpark zu erhöhen.

Lesen Sie auch
Kompletter Rückzug: Edeka kassiert baldiges Verbot - "Das wars"

Besuch im Freizeitpark wird noch teurer

Tatsächlich plant Roland Mack sogar, den Europa-Park morgens und abends länger zu öffnen – allerdings ist das aufgrund des Mangels an Personal nicht möglich. Es ist ein echter Spagat für den Chef des Parks, auch weiterhin ein tolles Erlebnis für seine Besucher anzubieten und zeitgleich schwarze Zahlen zu schreiben. Selbst ein weiteres Hotel zu bauen, sei aufgrund der vielen bürokratischen Hürden in Deutschland kaum möglich. Es sieht ganz so aus, als würden die Eintrittspreise in dem Freizeitpark also auch in naher Zukunft immer mal wieder teurer werden.