Eier mit Ekel-Keimen im Supermarkt entdeckt – „Bloß nicht essen“

Mehrere bunte Ostereier für den Handel liegen übereinandergestapelt auf offenen Eierkartons aus Pappe. Im Vordergrund sind drei Paletten sichtbar. Im Hintergrund gibt es noch mehr bunte Eier.
Symbolbild © imago/Bihlmayerfotografie

In wenigen Tagen ist Ostern und zu diesem Fest gehören auf vielen deutschen Esstischen bunt gefärbte Ostereier. Doch Experten warnen jetzt vor Eiern mit Ekel-Keimen, die es im Supermarkt zu kaufen gibt.

Pünktlich zu Ostern warnen Experten wieder davor, Eier mit Ekel-Keimen im Supermarkt zu kaufen. Das Problem: Man sieht es den Eiern schwer an, ob sie belastet sind oder nicht. Einige Vorsichtsmaßnahmen können deshalb helfen.

Bunt gefärbte Eier zum Fest: Verbraucher schlagen jetzt wieder vermehrt zu – „Vorsicht“

Diese Woche ist Ostersonntag und zu dieser Zeit lassen es sich viele deutsche Haushalte nicht nehmen, den Frühstückstisch mit bunt gefärbten Eiern zu bestücken. Auch in den Osternestern finden sich viele bunte Eier, die auch von den Kindern gerne gegessen werden. In bunten, leuchtenden Farben oder mit Bildern versehen, sind sie für Groß und Klein immer wieder etwas Besonderes und machen das Osterfest zu einem Fest mit geliebten, alten Traditionen. Zu dieser Zeit schlagen in den Supermärkten die Verbraucher wieder vermehrt zu und kaufen bunt gefärbte Eier. Doch hier mahnen Experten zur Vorsicht.

Eier mit Ekel-Keimen im Supermarkt: Darauf sollten Kunden jetzt besonders achten

Zum traditionellen Osterfest gehört das Bemalen von Eiern für viele Familien mit Kindern einfach dazu. Doch was soll man tun, wenn der Nachwuchs daran kein Interesse hat, zu groß ist oder man selbst einfach keine Zeit hat? In diesem Falle stehen die bunt gefärbten Eier im Supermarkt bereit. Sie kommen mit bunten, knalligen Farben daher und können sich auf jeder Ostertafel sehen lassen. Deshalb greifen immer mehr Verbraucher zu dieser schnellen Lösung.

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Die einfache Lösung kann sich jedoch schnell als vielfaches Problem entpuppen. Zum einen müssen die Betriebe die Herkunft der gefärbten Eier nicht nachweisen. Deshalb können die Verbraucher zum Beispiel nicht erkennen, aus was für einer Haltung die Eier kommen. Verschiedene Tests haben ergeben, dass die Eier hierfür aus Bodenhaltung stammen. Zum anderen können vorgefärbte Produkte mit Keimen belastet sein, zum Beispiel dann, wenn es bereits leichte Risse in der Schale gibt, durch die die Bakterien eindringen können. Experten raten deshalb, beschädigte Eier liegen zu lassen. Wer auf gefärbte Eier zurückgreift, sollte diese gleich nach Ankunft im Kühlschrank lagern. Am einfachsten ist jedoch der Tipp, die Eier lieber selbst zu färben. Neben dem Spaßfaktor weiß man auch, woher sie stammen, wie alt sie sind und dass sie nicht beschädigt in den Kühlschrank wandern.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Öko-Test)