
Immer wieder kommen pfiffige Verbrecher auf neue, perfide Betrugsmaschen. Vor einem aktuellen Trick, den Einbrecher für sich entdeckt haben, warnt die Polizei und jeder kann Vorkehrungen treffen.
Die deutschen Behörden sind seit Jahren gegen die organisierte Kriminalität im Land gefordert. Nun warnt die Polizei vor einem neuen Trick der Einbrecher, den viele Bürger gar nicht auf dem Schirm haben.
Ein kleines Detail kann große Folgen haben
Einbrecher suchen oft nach einfachen Möglichkeiten, um herauszufinden, ob ein Haus oder eine Wohnung für längere Zeit leer steht. Dafür brauchen sie leider weder aufwändige Technik noch viel Zeit. Häufig reichen unscheinbare Hinweise aus, die im Alltag leicht übersehen werden. Genau deshalb rät die Polizei aktuell zu einem besonders wachsamen Blick auf den Eingangsbereich.
Viele Menschen vermuten Einbrüche vor allem in der Nacht. Tatsächlich passieren sie laut der Polizeilichen Kriminalstatistik häufig tagsüber, wenn viele Bewohner arbeiten oder unterwegs sind. Experten empfehlen außerdem, überfüllte Briefkästen, dauerhaft geschlossene Rollläden oder offensichtliche Urlaubsankündigungen in sozialen Netzwerken zu vermeiden. Solche Hinweise können Kriminellen zusätzliche Informationen liefern.
Unsichtbare Hilfsmittel der Räuber: Polizei warnt vor neuer Masche
Im Mittelpunkt der Warnung stehen feine Klebefäden, die Täter zwischen Tür und Türrahmen anbringen. Bleibt dieser Faden über längere Zeit unversehrt, schließen sie daraus, dass niemand die Wohnung betreten hat. Genau dieses Zeichen kann ein Haus für einen späteren Einbruch interessant machen. Ähnliche Methoden nutzen Täter auch mit Werbeflyern oder Zeitungen, die sie in Türen oder Briefkästen einklemmen.
Wer einen verdächtigen Faden entdeckt, sollte ihn fotografieren und die Polizei informieren. Auch auffällige Personen oder ungewöhnliche Veränderungen in der Nachbarschaft verdienen Aufmerksamkeit. Wer verreist, kann Nachbarn bitten, den Briefkasten regelmäßig zu leeren oder gelegentlich Rollläden zu bewegen. Schon solche einfachen Maßnahmen lassen ein Haus bewohnt wirken und können das Risiko eines Einbruchs deutlich senken.
(Quellen: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes, Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Bundeskriminalamt)














