Ekel-Fund bei Kaufland – Kontrolleure entdecken verdorbene Ware

Auf dem Bild ist die Außenfassade eines Gebäudes mit großen, mattierten Glasfenstern zu sehen. Im Zentrum befindet sich ein quadratisches Schild mit weißem Hintergrund und rotem Rahmen. Darauf ist das rote Logo von Kaufland abgebildet.
Symbolbild © imago/Panama Pictures

Schimmel, Fäulnis und verdorbenes Obst: Bei einer Kontrolle in einer Kaufland-Filiale in Baden-Württemberg haben Lebensmittelkontrolleure zahlreiche Produkte beanstandet. Einige davon lagen zum Verkauf bereit, obwohl sie für den Verzehr nicht mehr geeignet waren.

Betroffen ist die Kaufland-Filiale in der Bahnhofstraße in Schramberg im Kreis Rottweil. Die Kontrolle fand bereits am 4. August statt, die Ergebnisse wurden am 17. September über die Verbraucherinformation Baden-Württemberg veröffentlicht. Die Liste der Funde ist lang. Unter anderem entdeckten die Kontrolleure sieben Packungen Blattspinat und zwei Packungen Babyspinat mit Fäulnis.

Schimmel und Fäulnis: Kontrolleure machen Ekel-Fund bei Kaufland

Bei drei Packungen Bio-Speisemöhren sowie einer Packung Snackmöhren wurde schwarzer Schimmel festgestellt. Auch Rispentomaten waren teilweise verfault und verschimmelt. Hinzu kamen Kräuterseitlinge mit Schimmel sowie fünf Cantaloupe-Honigmelonen mit Fäulnis. Bei einer der Melonen wurde zusätzlich Schimmel festgestellt. Auch Mandarinen und Plattpfirsiche waren von Fäulnis betroffen. Bei einer Ananas fanden die Kontrolleure blauen Schimmel am Boden und Fäulnis am Strunk.

Die Lebensmittelüberwachung stuft die betroffenen Produkte als nicht sicher und für den menschlichen Verzehr ungeeignet ein. Sämtliche beanstandeten Lebensmittel wurden noch während der Kontrolle freiwillig entsorgt. Kaufland hat sich inzwischen ebenfalls zu dem Fund geäußert. Gegenüber echo24 erklärte eine Sprecherin, dass einzelne Artikel beanstandet worden seien und dies nicht dem Qualitätsanspruch des Unternehmens entspreche. Die betroffenen Waren seien deshalb umgehend entsorgt worden. Nach Angaben des Unternehmens wurde außerdem reagiert: Die täglichen Frischekontrollen durch die Mitarbeiter seien nochmals verstärkt und die Beschäftigten zusätzlich geschult worden.

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Kaufland nicht zum ersten Mal im Fokus der Ermittlungen

Brisant ist zudem, dass es in derselben Filiale bereits Anfang des Jahres Beanstandungen gegeben hatte. Bei einer Kontrolle am 20. Januar fanden die Kontrolleure ebenfalls verdorbenes Gemüse. Damals wurden unter anderem Paprika-Mix, Ackersalat, Tomaten, Spitzpaprika, Kopfsalat und Koriander wegen Fäulnis oder Schimmel beanstandet. Auch diese Produkte hat man direkt entsorgt. Für Kunden wichtig: Die aktuell beanstandete Ware befindet sich nach Angaben der Behörde nicht mehr im Verkauf.

(Quellen: LRA Rottweil, Kaufland)