
Nach 400 Jahren hat eine deutsche Traditionsbäckerei nun ihr Aus verkündet. Die Kunden können es kaum glauben, denn der Betrieb steht nicht nur für Tradition, sondern auch für Vertrautheit und Qualität.
Für diese deutsche Traditionsbäckerei geht ihre Geschichte nun nach 400 Jahren zu Ende. Die Inhaber sehen einfach keine andere Möglichkeit mehr, als die Türen für immer zu schließen.
Ein weiterer Bäckereibetrieb gibt auf: „Einfach keine Chance mehr“
Ein trauriges Bild zeichnet sich seit einigen Jahren für Bäckereien in Deutschland ab. Gerade kleine, familienbetriebene Unternehmen können sich gegen die großen Ketten kaum noch behaupten. Dabei herrscht hierzulande momentan allgemein keine gute Ausgangssituation für das Backhandwerk. Die Kunden gehen lieber in Discounter und Supermärkte und kaufen die dort aufgebackenen Fertigbrote und -brötchen.
Sich etwas einfallen zu lassen, um mit den großen Ketten mithalten zu können, gestaltet sich ebenfalls als schwierig. Wer sich über viele Jahre hinweg eine Stammkundschaft aufgebaut hat, kann vielleicht überleben. Aber andere müssen aufgeben – und das aus ganz unterschiedlichen Gründen.
Nach 400 Jahren: Deutsche Traditionsbäckerei verkündet das Ende
Eine weitere Bäckerei hat sich nun der Lage ergeben und bereits angekündigt, dass alle ihre sechs Filialen geschlossen werden sollen. Wann dies genau geschehen soll, ist bislang nicht bekannt. Dennoch hat die Traditionsbäckerei Breithaupt bekannt gegeben, dass man nun dabei sei, alle Filialen in Darmstadt ordentlich abzuwickeln.
Noch können die Kunden in den Filialen also einkaufen gehen. Voraussichtlich Mitte 2026 soll es dann mit den Schließungen so weit sein. Die derzeitige Inhaberin, Bettina Breithaupt, hat sich auch zu den Umständen geäußert. Sie sehe einfach keine Zukunft mehr für die Bäckerei. Neben den bekannten und oft genannten Gründen der gesunkenen Kundennachfrage und der gestiegenen Preise für Energie und Rohstoff gäbe es auch keinen Nachfolger. Somit fehle es dem Bäckereibetrieb einfach an einer Perspektive für die Zukunft. Auch die Arbeitsbelastung sei zu hoch. 38 Mitarbeiter verlieren damit wohl bald ihren Job.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Frankfurter Allgemeine Zeitung)














