
Nun ist es endgültig vorbei: Die nächste Kette schließt alle Filialen in Deutschland und muss sich damit endgültig geschlagen geben. Jegliche Rettung schlug leider fehl.
Eine weitere Kette hat es nun leider nicht aus der Insolvenz geschafft und schließt in Deutschland deshalb alle Filialen. Es gab keine Rettung mehr, sodass dem Konzern nichts anderes übrig bleibt.
Bereits der erste Versuch scheiterte – nun ist es endgültig vorbei
Schon im letzten Jahr hatte die Kette Insolvenz angemeldet, damals noch in Eigenverwaltung. Denn die Unternehmensführung zeigte sich optimistisch, dass man diesen Weg in Eigenverantwortung beschreiten und erfolgreich zu Ende bringen könnte. 2025 übernahm ein neuer Investor die deutsche Kette und wagte einen Neuanfang. Zwar mussten einige Filialen in Deutschland schließen. Aber es sollte erfolgreich in die Zukunft gehen.
Ende Januar dieses Jahres erfolgte dann der nächste Antrag auf Insolvenz, dieses Mal als klassisches Insolvenzverfahren. Die hinter der Kette stehende Gruppe hat sich bereits aufgelöst. Nun geht es noch um die verbleibenden Filialen sowie die über 1.000 Mitarbeiter.
Kette schließt alle Filialen in Deutschland: Schon bald geht es zu Ende
Allen 1.100 Mitarbeitern in den verbleibenden 23 Filialen habe man bereits Ende April gekündigt, heißt es. Nun sollen bis Ende Mai die Standorte der Fachmarktkette Hammer komplett schließen. Dann sollen sämtliche Vorgänge buchhalterisch abgewickelt werden. Für die Kette hat sich kein neuer Investor gefunden, der die Filialen übernehmen wollte. Zwar habe es Interessenten gegeben. Kein Angebot sei jedoch ernsthaft in Betracht gekommen. Alle Vorschläge wurden zurückgezogen.
Dabei hatte man sich zunächst noch optimistisch gezeigt. Da jedoch das Umfeld immer schwieriger geworden sei, habe es keine andere tragfähige Lösung mehr gegeben. Das Unternehmen begründet die Pleite mit wachsendem Konkurrenzdruck. Die Kunden würden lieber online einkaufen gehen. Derzeit laufen noch Gespräche mit Vermietern und Interessenten aus anderen Branchen, die die Flächen vielleicht übernehmen wollen. Für Hammer geht es jedoch endgültig zu Ende. Das Unternehmen geht damit wohl in die Geschichte ein.
(Quellen: dpa, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














