Entfernen: Dieser gepunktete Käfer sorgt für Zerstörung im Garten

Auf dem Bild ist ein brauner Dickmaulrüssler zu sehen, der auf einem roten Maschinenbauteil sitzt. Der Käfer zeichnet sich durch seinen dunklen Körper und die typische längliche Schnauze aus.
Symbolbild © istockphoto/Rod Hill

In vielen Gärten leben zahlreiche kleine Tiere, die zunächst kaum auffallen. Manche Arten helfen dem natürlichen Gleichgewicht, andere können Pflanzen schädigen. Besonders in Beeten, Kübeln und unter dichtem Blattwerk finden sich gelegentlich Schädlinge, die sich unbemerkt ausbreiten.

Unsichtbare Gefahr im Garten: Schädlinge bedrohen Pflanzen

Schädlinge können im Garten schnell zum Problem werden, weil sie Pflanzen über längere Zeit schwächen. Einige Arten greifen Blätter an, andere beschädigen die Wurzeln und beeinträchtigen dadurch die Versorgung der Pflanzen mit Wasser und Nährstoffen. Besonders problematisch wird ein Befall, wenn sich die Tiere vermehren und viele Pflanzen gleichzeitig betroffen sind. Gartenbesitzer bemerken die Folgen dann häufig erst, wenn einzelne Gewächse nicht mehr kräftig wachsen oder absterben. Deshalb ist die frühzeitige Erkennung wichtig, um Schäden zu begrenzen und die Gesundheit der Pflanzen zu erhalten.

Käfer sorgt für Zerstörung im Garten

Ein Schädling, der in vielen Gärten für Ärger sorgt, ist der Gefurchte Dickmaulrüssler. Der kleine schwarze Käfer wirkt auf den ersten Blick unscheinbar, doch ein genauer Blick auf seinen Rückenpanzer zeigt ein feines gelbliches Muster. Dieses Merkmal hilft dabei, die Art zu erkennen. Der Dickmaulrüssler zählt zu den problematischen Gartenschädlingen. Erwachsene Tiere verursachen typische Fraßspuren an Blättern, indem sie kleine halbkreisförmige Stücke aus den Rändern fressen. Für viele Pflanzen bleibt dieser Schaden zunächst begrenzt, doch der eigentliche Schwerpunkt des Befalls liegt unter der Erde.

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Die größte Gefahr entsteht durch die Larven des Dickmaulrüsslers. Die Weibchen legen bis zu 800 Eier ab, aus denen ab August beinlose Larven entstehen. Diese entwickeln sich im Boden weiter und fressen an den Feinwurzeln der Pflanzen. Dadurch können sie die Versorgung der Gewächse stark beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zum Absterben führen. Besonders betroffen sind unter anderem Rhododendron, Azaleen, Erdbeeren, andere Beerenpflanzen sowie Buchsbaum, Kirschlorbeer und Eibe. Auch verschiedene Stauden wie Bergenien und Purpurglöckchen oder Kübelpflanzen wie Engelstrompeten können durch den Befall geschädigt werden.

(Quellen: Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, Mein schöner Garten, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Pflanzen-Kölle, Pflanzenschutzdienst Rheinland-Pfalz, Eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)