Entwarnung: Weihnachtsklassiker-Essen steht nicht vor Engpass

Auf einem weihnachtlich dekorierten Tisch stehen allerlei Beilagen für ein festliches Weihnachtsessen. Neben Geflügel, das auf einem Gemüse-Bett angerichtet ist, finden sich zahlreiche weitere Beilagen wie Kartoffeln und anderes Gemüse. Im Vordergrund, neben einem Teller mit einer Weihnachtsserviette, steht ein Gugelhupf mit Weintrauben.
Symbolbild © istockphoto/skynesher

Endlich gibt es auch einmal eine gute Nachricht: Experten erwarten in diesem Jahr keinen Engpass bei einem beliebten Weihnachtsgericht. Für diesen Klassiker können wir Entwarnung geben.

Zum Glück vieler traditionell feiernder Menschen können wir jetzt Entwarnung geben. Laut Experten steht ein Weihnachtsklassiker-Essen nicht vor dem Engpass. Damit bekommt jeder Haushalt die Möglichkeit, dieses Gericht zu kochen.

Pessimisten haben schwarzgesehen: „In diesem Jahr wird es knapp“

Bei den zahlreichen Meldungen um die massenweise Tötung von Geflügel aufgrund der sich immer weiter ausbreitenden Vogelgrippe wurde vielen Haushalten angst und bange. Denn viele befürchteten, dass sich bei gleichbleibender Nachfrage und geringerem Angebot ein Engpass ergeben könnte. Diese Befürchtungen wären durchaus berechtigt. Zudem fürchteten viele Verbraucher, dass die Preise enorm anziehen würden und sie somit auf ein anderes Gericht zurückgreifen müssten. Denn der Weihnachtsklassiker ist hierzulande nicht nur zu den Weihnachtstagen sehr beliebt, sondern auch noch zu einem anderen wichtigen Fest, das in Deutschland noch viele Menschen begehen.

Nun folgt die Entwarnung – es gibt genug für alle

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Doch nun können wir nach Meinung der Experten wieder Entwarnung geben. Denn die Fachleute haben die Zahlen analysiert und kommen zu einem eindeutigen Schluss. Auch wenn die Vogelgrippe derzeit in Deutschland grassiert, hätte man aus dem Ausland Martinsgänse importieren können, um dem Bedarf gerecht zu werden. Doch dies wird nicht nötig sein, denn auch hierzulande gibt es genug Martinsgänse, um die Bevölkerung zu versorgen. Laut Experten werden alle Gänse vor der Schlachtung einem Test auf Vogelgrippe unterzogen. Und noch eine beruhigende Tatsache lässt die Menschen weiterhin zur Gans greifen: Geflügel sollte generell nicht roh oder halbroh verzehrt werden. Das Durchbacken oder -Braten tötet alle potenziellen Erreger ab.

Am 11. November landet die Gans nämlich bei vielen gläubigen Christen auf dem Essenstisch. An diesem Tag begehen sie den traditionellen Martinstag mit dem Essen sowie entsprechenden Liedern und einem Martinsumzug. Viele Eltern nutzen diesen Tag, um mit ihrem Nachwuchs Laterne laufen zu gehen und fromme Lieder zu singen.

(Quellen: Eigene Recherche der ka-insider-Redakteure, Geflügelwirtschaftsverband Brandenburg, LAVG, BfR)