Erste Haushalte benutzen kein klassisches Backpapier mehr

Frische Croissants backen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech in einem Backofen. Die Croissants liegen nebeneinander in mehreren Reihen und sind schon braun, also fast fertig.
Symbolbild © istockphoto/Sebastian Frank

Die meisten Haushalte greifen bisher zu Backpapier, wenn etwas im Ofen zubereitet werden soll. Das hat nun jedoch ein Ende.

Fast alle Haushalte greifen bisher zum klassischen Backpapier, wenn zum Beispiel eine Pizza im Ofen zubereitet werden soll. Die ersten Verbraucher nehmen nun jedoch Abstand von dieser Methode. Hier erfahrt ihr, wieso auch ihr kein Backpapier mehr benutzen solltet.

Backpapier als schnelles Hilfsmittel

Jeder kennt das dünne braune Papier, das es in Form von Rollen zum Abreißen oder bereits fertigen Blättern zu kaufen gibt. Es ist schnell aufs Backblech gelegt und hinterher einfach zu entsorgen. Der Reinigungsaufwand des Blechs hält sich dabei zeitlich in Grenzen. Die Entsorgung erscheint ebenfalls einfach. Das Problem ist allerdings der massenhaft produzierte Müll. Damit das Backpapier den hohen Temperaturen im Ofen standhalten kann, ist es mit einem speziellen Silikon beschichtet. Dadurch gehört es nicht in den Biomüll und kann auch nicht kompostiert werden. Laut Hersteller ist es zwar bis zu sechsmal wiederverwendbar, aber auf den Backvorgang gerechnet auch teuer.

Deswegen benutzen die ersten Haushalte kein Backpapier mehr

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Aufgrund des Preises und der Umweltbelastung benutzen die ersten Haushalte kein Backpapier mehr. Sie haben Alternativen entdeckt, die umweltschonender und preiswerter sind. Sie sind einfach zu reinigen und wiederverwendbar. Die Rede ist von Backmatten aus Silikon. Diese sind im Gegensatz zu Backpapier beliebig oft einsetzbar und zudem noch leicht zu reinigen. Meistens erledigt das sogar der Geschirrspüler und ein Abwaschen von Hand ist nicht notwendig.

Zudem ist die Matte auch für andere Zwecke einsetzbar. So kann sie zum Beispiel vor dem Backen im Ofen zum Ausrollen des Teigs benutzt werden, da sie aufgrund ihrer Oberfläche dafür sorgt, dass der Teig nicht festklebt. Es ist nur erforderlich, sie vor dem ersten Benutzen im Ofen zu erhitzen. So werden Rückstände aus dem Kunststoff ausgedünstet und gelangen nicht ins Backwerk. Auch Backmatten aus Teflon haben sich bewährt. Sie kommen ebenfalls der Umwelt zugute, sind leicht zu reinigen und beliebig oft wiederverwendbar. Wer keinerlei Unterlagen benutzen möchte, hat auch die Möglichkeit, einfach das Backblech einzufetten. Hinterher ist nur die Reinigung aufwendiger.