Erstmals: Lebensmittel- und Energiepreise sinken in Deutschland

Die Hand einer Person. Diese hält einen Kassenbon, der einen Einkauf für über 30 Euro zeigt. Im Hintergrund sind verschiedene Lebensmittel zu erkennen, darunter Paprika und Tomaten.
Symbolbild © imago/Bihlmayerfotografie

So deutet sich nun eine mögliche Entspannung an: In Deutschland sind die Lebensmittel- und Energiepreise erstmals seit längerer Zeit wieder gesunken, was viele Menschen auf spürbare Entlastung hoffen lässt.

Die Bürger können nach aktuellen Auswertungen wieder aufatmen, denn die Lebensmittel- und Energiepreise sinken erstmals in Deutschland wieder. Damit dürfte sich auch die finanzielle Situation vieler Bürger wieder deutlich entspannen.

Angespannte Situation für Leistungsempfänger: Leistungen fangen Inflation kaum auf

Sicherlich machen Millionen von Menschen die gestiegenen Lebenshaltungskosten enorm zu schaffen. Doch besonders betroffen sind immer diejenigen, die an ihrer Situation nichts ändern können und daher auf feste staatliche Leistungen im Monat angewiesen sind. So haben die Rentner beispielsweise eine Erhöhung von 3,84 Prozent bekommen und diese nach der Verrechnung der gestiegenen Abgaben für Krankheit und Pflege auch gemerkt.

Bürgergeld-Empfänger jedoch sind in diesem Jahr mit einer Nullrunde gestartet. Ihr Geld wurde zu Beginn des Jahres nicht erhöht, da die letzte Erhöhung laut Rechnung aufgrund der zurückgehenden Inflation zu hoch ausgefallen war. Dennoch haben gerade diese Betroffenen gemerkt, dass sie mit den in nahezu allen Lebensbereichen gestiegenen Kosten mit so wenig Bürgergeld nicht zurechtkommen.

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Lebensmittel- und Energiepreise sinken: Erleichterung zeitnah spürbar

Nun gibt es jedoch für alle diejenigen, die im Alltag um jeden Cent kämpfen müssen, eine gute Nachricht. Laut aktuellen Auswertungen sind die Preise für Lebensmittel und für Energie wieder gesunken. Damit wird auch die Rechnung von Experten bestätigt, dass die Inflationsrate in diesem Jahr bei durchschnittlich 2,2 Prozent liegt. Im nächsten Jahr soll sie sogar auf 2,1 Prozent abfallen.

Eine deutliche Erleichterung gibt es den Auswertungen zufolge schon von September auf Oktober. Aufgrund der gesunkenen Energiepreise sanken auch die Preise der Lebensmittelhersteller. Während die Kosten für Öl, Strom und Gas zurückgingen, verteuerten sich einige Lebensmittel wie Rindfleisch und Kaffee. Doch Zucker, Schweinefleisch und Butter wurden wieder billiger. Damit entspannte sich die Lage von September auf Oktober um 0,1 Prozent. Eine Schätzung für den November wird für den 28. dieses Monats erwartet.

(Quellen: Börse, EVD, Statistisches Bundesamt, Deutschland)