Experten raten ab: Diese Säfte lieber nicht kaufen

Verschiedene Säfte in einem Supermarktregal. Das Regal im Supermarkt ist gefüllt mit verschiedenen Markengetränken für die Kunden, die dort einkaufen. Es handelt sich um PET-Flaschen und Einwegflaschen aus Plastik. In diesem Regal stehen auch Pfandflaschen.
Symbolbild © imago/localpic

Ein Schock für die Verbraucher! Experten raten nämlich davon ab, bestimmte Säfte zu kaufen. Und die Gründe dafür sind mehr als nur empörend. Nun ist Vorsicht geboten.

Viele denken, sie tun sich etwas Gutes, wenn sie einen Gemüse- oder Fruchtsaft trinken. Doch das Gegenteil kann der Fall sein. Experten raten nämlich davon ab, bestimmte Säfte zu kaufen.

Gutes für die Gesundheit: Immer mehr Verbraucher greifen zu Säften

In unserer schnelllebigen Gesellschaft kommen wir gar nicht mehr dazu, uns intensiv mit den Nährstoffen und Vitaminen auseinanderzusetzen und entsprechend zu kochen. Die einen greifen dann zu Zusätzen wie Vitamin-Aufbau-Präparaten oder solche mit Extramineralien. Andere machen sich das Leben leichter und kaufen Gemüse- und Fruchtsäfte. Immerhin setzen die Hersteller bestimmte Vitamine zu und führen diese in langen Listen auf dem Etikett auf. Je mehr Vitamine, desto besser, denken sich die Verbraucher und greifen zu. Und wer sich wirklich etwas Gutes tun will, achtet sogar darauf, dass es sich dabei um Bio-Qualität handelt und von einem namhaften Hersteller kommt. Doch Experten warnen jetzt vor bestimmten Säften.

Um Verbraucher zu schützen: Experten stellen erhebliche Mängel fest

Lesen Sie auch
Lebensmittelpreise sinken immer weiter – mit teuren Ausnahmen

Wie in jeder Lebensmittelkategorie testet Öko-Test auch Säfte. Dieses Mal mussten sich 18 Multivitamin-Säfte diesen Tests stellen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Nur ein Saft konnte mit „gut“ bestehen, neun fielen komplett durch. Darunter auch Säfte von großen Herstellern. Ein großes Problem stellt hierbei die Überdosierung von Vitaminen dar. Denn eine solche kann beispielsweise zu Leberschäden führen. Und auch Schadstoffe konnten die Tester finden.

Ein Saft, der mit „mangelhaft“ durch die Tests rauschte, ist ausgerechnet der „Hohes C Multi“ von Eckes-Granini. Hier besteht das Problem bei der Überdosierung von Vitamin A. Dieses kann die Leber belasten und sogar zu Missbildungen des Ungeborenen führen, wenn Schwangere diesen Saft trinken. Laut Expertenempfehlung sollte Vitamin A gar nicht zugesetzt werden. Auch der „Beste Wahl Milder Multi“ von Rewe und der Edeka-Saft „Gut & Günstig Multivitamin“ schnitten mit der Note mangelhaft ab. Weitere fünfzehn Säfte enthielten Pestizide, die als krebserregend gelten. Aufgrund der schlechten Ergebnisse raten Experten deshalb generell vom Verzehr von Säften ab. Frisches Obst und Gemüse in Bio-Qualität stellen die weitaus bessere Alternative dar.

(Quellen: Öko Test, Stiftung Warentest)