
Laut Experten entsorgen Millionen Menschen Tetra Paks falsch. Dies führt dazu, dass nicht so viel recycelt werden kann, wie eigentlich von den Unternehmen angestrebt wird.
Damit Recycling funktionieren kann, müssen die Bürger mitarbeiten. Doch laut Experten geschieht dies nicht zuverlässig, denn immer noch entsorgen Millionen Bürger leere Tetra Paks falsch.
Rcycling funktioniert nicht ohne Mitarbeit der Bürger: Experten fordern zum sorgfältigen Entsorgen auf
Um sicherzustellen, dass die Verbraucher in Deutschland mitarbeiten und recycelbare Verpackungen wieder zurück in den Kreislauf geben, hat der Staat das Pfandsystem im Laufe der letzten Jahre erweitert. Durch das Zahlen eines kleinen Betrages stellt man sicher, dass die Menschen beispielsweise die Flaschen wieder am Pfandautomaten zurückgeben. Nur so bekommen sie ihr Geld wieder.
Anders verhält es sich derzeit bei Tetra Paks, wie man sie zum Beispiel von Säften und Milch kennt. Auf diese Verpackungen gibt es noch kein Pfand, auch wenn immer mehr Experten dies fordern. Damit will man eine weitere Ressource wieder in den Kreislauf zurückholen. Denn die Bürger hierzulande entsorgen Tetra Paks oftmals falsch.
Millionen entsorgen Tetra Paks falsch: „Nicht so effizient, wie es sein sollte“
Ein Tetra Pak besteht aus verschiedenen Schichten, die das enthaltene Lebensmittel vor Sonneneinstrahlung, Sauerstoff und Wärme schützen sollen. Des Weiteren müssen die Hersteller sicherstellen, dass die Verpackung dicht ist. Ist der Saft oder die Milch verbraucht, gehört ein Tetra Pak in den gelben Sack, die gelbe Tonne oder in eine Wertstofftonne. Wie Auswertungen ergeben haben, werfen 40 Prozent der Menschen diese Verpackungen jedoch einfach in den Restmüll.
Zudem widersprechen sich die Angaben der Deutschen Umwelthilfe und der Getränkehersteller. Letztere geben an, dass ca. 76 Prozent der Verpackungen recycelt werden. Die Umwelthilfe korrigiert diese Zahl jedoch deutlich nach unten. Ihren Auswertungen zufolge recycelt die Wirtschaft nur ca. ein Drittel der Tetra Paks. Allgemein halten Umweltschützer die Verpackungen nicht für sehr umweltfreundlich, allein aufgrund ihrer einzelnen Bestandteile. Flaschen wären hier die bessere Wahl. Deshalb sollten Verbraucher lieber auf Glasflaschen aus der Region zurückgreifen.
(Quellen: Tetra Pak Deutschland, Initiative Mülltrennung wirkt, Umweltbundesamt)














