
Es gibt tatsächlich bestimmte Uhrzeiten, zu denen manche ihre Fenster nicht öffnen sollten. Experten haben herausgefunden, wann sich das Lüften für diese Menschen lohnt und wann man es lieber vermeiden sollte.
Lüften ist wichtig. Es spart Energie, beugt Schimmelbildung vor, und generell braucht der Mensch nun einmal Sauerstoff zum Leben. Doch lauern in der Luft für manche auch Gefahren.
Fenster öffnen – nicht immer ratsam
Der Frühling ist da. Die Sonnenstrahlen nehmen zu und die Natur erwacht zu neuem Leben. Was für die einen Aufatmen nach der dunklen, kalten Jahreszeit bedeutet, ist für andere in gewisser Weise die schlimmste Zeit des Jahres. Die Rede ist von Pollenallergikern. Die Augen jucken, tränen und brennen; permanent muss man niesen, die Nase läuft oder ist schlichtweg verstopft. Manche bekommen richtiggehend Atemnot oder reagieren anderweitig auf den Pollenflug. Sicherlich gibt es Medikamente und Kuren, die gegen die Allergie helfen können. Jedoch kann und will nicht jeder diese in Anspruch nehmen. Insofern ist es durchaus hilfreich zu wissen, wann die Pollenkonzentration in der Luft am höchsten ist, um etwaige Vorkehrungen treffen zu können.
Um diese Uhrzeit sollten Allergiker die Fenster öffnen
Wer die Fenster um die falsche Uhrzeit öffnet, um frische Luft hereinzulassen, kann die Allergiesymptome im schlimmsten Fall nur verstärken. Experten haben herausgefunden, wann für Allergiker die besten Zeitfenster zum Lüften sind. Zunächst: Die Uhrzeiten variieren je nach Wohnort. Wer in der Stadt lebt, sollte am besten zwischen 6 und 8 Uhr morgens stoßlüften. In urbanen Gebieten ist die Pollenkonzentration abends am höchsten. Früh am Morgen ist die Luft dagegen verhältnismäßig klar.
In ländlichen Regionen verhält es sich dagegen genau umgekehrt. Dort ist es ratsam, die Fenster morgens geschlossen zu halten und erst ab 20 Uhr richtig zu lüften. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt die frische Luft nachts herein. Zwischen 23 Uhr und 8 Uhr ist die Konzentration fast überall niedrig. Bei starkem Wind sollten die Fenster komplett geschlossen bleiben, denn dann fliegen die Pollen immer. Aktuell sind es vor allem Bäume wie Birken, Weiden und Eschen, die Allergikern zu schaffen machen. Aber auch die Gräserzeit beginnt allmählich.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Deutscher Wetterdienst, TUM, Allergieinformationsdienst)














