
Mit dem Einzug des Winters beginnt für viele Hobbygärtner eine Phase intensiver Planung. Bevor die kalte Jahreszeit richtig ankommt, sollten Hobbygärtner jetzt unbedingt diese 5 dringenden Aufgaben im Garten erledigen.
Sinkende Temperaturen, erste Nachtfröste und anhaltende Niederschläge setzen Beeten, Stauden und empfindlichen Pflanzen zunehmend zu. Während manche Bereiche des Gartens in die notwendige Ruhephase gehen, müssen andere nun besonders geschützt werden.
Gärten brauchen besonders im Winter Pflege
Für viele stellt sich die Frage, wie sie ihren Garten so vorbereiten können, dass er im Frühjahr möglichst vital in die neue Saison startet. Auch die richtige Pflege des Bodens spielt in diesen Wochen eine große Rolle. In Deutschland hat eigene Garten traditionell einen besonders hohen Stellenwert. Für viele Menschen ist er mehr als nur ein Stück Grün hinter dem Haus – er gilt als persönlicher Rückzugsort. Umfragen zeigen seit Jahren, dass ein Großteil der Bevölkerung viel Zeit und Geld in die Pflege und Weiterentwicklung des privaten Gartens investiert. Gleichzeitig dient der Garten vielen als sozialer Treffpunkt, an dem Familienfeste, Sommerabende oder alltägliche Pausen stattfinden. Viele Hobbygärtner nutzen diese Wochen, um Schäden vorzubeugen, die durch Kälte, Feuchtigkeit und gefrierendes Wasser entstehen können.
Diese 5 dringenden Garten-Aufgaben sollten Hobbygärtner jetzt erledigen
Besonders Wasserleitungen, Regentonnen und Bewässerungsgeräte sind gefährdet, denn gefrorenes Wasser dehnt sich aus und kann Rohre, Tonnen und Schläuche sprengen. Deshalb sollten Außenhähne abgedreht, Leitungen vollständig entleert und Tonnen kippsicher auf den Kopf gestellt werden. Auch Abflüsse benötigen jetzt Aufmerksamkeit, denn verstopfte Rinnen und Gullys führen bei starken Niederschlägen schnell zu Überschwemmungen rund ums Haus. Gleichzeitig lohnt es sich, Laub behutsam zu entfernen und Werkzeuge winterfest zu machen, um im Frühjahr reibungslos starten zu können.
Zugleich rückt der Lebensraum für die Tiere im Garten in den Mittelpunkt. Viele Tierarten sind auf Rückzugsorte angewiesen, die ihnen durch den Winter helfen. Laub- oder Reisighaufen in ruhigen Ecken bieten Igeln, Amphibien und Insekten wertvolle Verstecke. Unaufgeräumte Bereiche erhalten damit einen ökologischen Nutzen, denn Totholz und stehen gelassene Staudenstängel dienen als Winterquartiere für zahlreiche Kleintiere. Auch das Entfernen von Laub sollte bewusst erfolgen: Während der Rasen frei bleiben sollte, schützt eine dünne Laubschicht unter Sträuchern Marienkäfer und andere Nützlinge. Gartenmöbel und Geräte verdienen ebenfalls Aufmerksamkeit – wer sie reinigt, trocknet und geschützt lagert, verhindert Schäden und verlängert ihre Lebensdauer.
(Quellen: eigene Recherche der ka-Insider Redakteure)














