
Viele von uns tun es bereits. Doch Experten warnen eindringlich davor. Man sollte sein Brot lieber nicht im Supermarkt kaufen. Dies kann nämlich schwere Konsequenzen haben.
Wer im Supermarkt oder Discounter seine Einkäufe erledigt, tritt meistens nicht noch den Weg in die Bäckerei an. Doch genau davor warnen Experten. Denn wer sein Brot lieber im Supermarkt kauft, begeht einen schweren Fehler.
Große Auswahl nicht nur in der Bäckerei: Kunden greifen vermehrt zu Supermarkt-Artikeln
Wer Brot, Brötchen oder andere Backwaren kaufen möchte, braucht schon lange nicht mehr in die Bäckerei gehen. Neben einer Auswahl an fertig abgepackten Lebensmitteln zum sofortigen Verzehr oder zum Aufbacken, gibt es in den meisten Supermärkten und Discountern eine eigene Theke, in der man frisch aufgebackene Waren mit einer Zange greifen und sie in die entsprechenden Tüten packen kann. Hinter diesen Theken riecht es oftmals nach frischen Brötchen. Zu sehen sind die Öfen, in denen die Waren aufgebacken und anschließend in die entsprechenden Fächern von den Mitarbeitern einsortiert werden. So könnte man schnell den Eindruck gewinnen, dass es sich um ebenso frische Backwaren handelt wie aus einer klassischen Bäckerei.
Brot aus dem Supermarkt lieber nicht kaufen: Folgen können erschütternd sein
Doch dieser Schein trügt, weshalb die Experten davor warnen, das Brot im Supermarkt oder Discounter zu kaufen. Zwar sind die Preise deutlich niedriger als für Backwaren in Handwerksbetrieben. Doch mit genau einer solchen Haltung würde es bald keine klassischen Bäckereien mehr geben, die noch auf das Handwerk spezialisiert sind und Qualitätsware herstellen. Schon seit geraumer Zeit haben die Bäckereien mit dieser Konkurrenz zu kämpfen.
Das ist jedoch nicht das einzige Problem. Wer sein Brot im Supermarkt kauft, riskiert damit sogar seine eigene Gesundheit, so die Experten. Denn die Teigrohlinge werden nur an die Supermärkte und Discounter geliefert. Sie enthalten, damit sie schnell aufgehen und eine appetitliche Kruste entwickeln sowie bis zu neun Wochen halten können, bis zu 250 Enzyme, die dies bewerkstelligen. Diese haben jedoch gleich mehrere Nachteile. Wer beispielsweise einen Reizdarm oder einen empfindlichen Magen hat, kann von den zugesetzten Enzymen Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme bekommen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks, Münchener Institut für Ernährungsmedizin)














