
Diese Erkenntnis dürfte sich für viele Menschen wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen: Fruchtsäfte sind wohl gar nicht so gesund, wie die meisten von uns denken. Experten warnen vor einem regelmäßigen Konsum.
Wer bislang gern seinen Vitaminbedarf über Fruchtsäfte abgedeckt hat, dürfte nun schockiert sein, denn diese sind wohl gar nicht so gesund, wie man denken mag. Experten warnen aus guten Gründen vor einem übermäßigen Konsum.
Für ein gesundes Frühstück und ein gesundes Leben: Der Saft am Morgen als Tradition
Wir kennen es wohl noch von unseren Eltern und haben es selbst verinnerlicht und vielleicht sogar an die Kinder weitergegeben: Wer gesund leben möchte, gönnt sich zum Frühstück ein Glas Orangensaft. Auch zum Mittagessen in Kombination mit Fleisch soll ein Fruchtsaft dabei helfen, die Nährstoffe besonders gut aufzunehmen. Selbst für Obstmuffel schienen Fruchtsäfte die perfekte Ergänzung zu sein. Denn was kann man mit einem Glas Saft schon falsch machen? Er besteht ja aus Früchten und liefert durch hinzugesetzte Vitamine eigentlich alles, was der Körper braucht. Doch ganz so einfach ist es nicht. Experten warnen nun sogar vor dem Konsum von Fruchtsäften.
Doch nicht so gesund wie gedacht: Experten zeigen Probleme mit den Säften auf
Tatsächlich bestätigen Fachleute, dass der regelmäßige Konsum von Fruchtsäften eher problematisch für die Gesundheit ist. Wer nun schockiert reagiert, sollte als Erstes einen Blick auf die Zutatenliste der Fruchtsäfte in den Supermärkten und Discountern werfen. Denn die Probleme sind dann bereits ersichtlich. Zum einen enthalten die Säfte einen extrem hohen Zuckergehalt, weshalb sie so süß schmecken. Doch zu viel Zucker schadet dem Körper. Damit werden die Säfte auch zu einer enormen Kalorienfalle.
Zum anderen enthalten Fruchtsäfte und Fruchtnektar oftmals einen relativ geringen Fruchtanteil. Dieser reicht in vielen Fällen gerade einmal von 6 bis maximal 50 Prozent. Hinzu kommt der Fruchtzucker in den Säften, bei dem es sich – entgegen der allgemeinen Meinung – nicht um gesunden Zucker handelt. Gerade Apfelsaft, Traubensaft und Ananassaft sind besonders zuckerhaltig und bieten im Gegensatz dazu relativ wenige Vitamine und Nährstoffe. Wer dennoch auf die flüssige Zufuhr von Vitaminen nicht verzichten möchte, sollte laut Experten lieber auf Gemüsesäfte zurückgreifen.














