
Viele Haushalte in Deutschland nutzen ihn – jedoch falsch, denn Experten warnen jetzt vor dem gelben Spülschwamm, der eine echte Bakterienschleuder darstellt. Mit einigen Tipps lässt sich dies jedoch vermeiden.
Experten warnen die Bürger hierzulande vor dem gelben Spülschwamm, der eine echte Bakterienschleuder ist. Dies kann nicht nur zu unangenehmen Gerüchen, sondern auch zu gesundheitlichen Problemen führen.
Spülschwamm nicht aus Küche wegzudenken: „Hier ist Vorsicht geboten“
Auch wenn in Deutschland nahezu jeder Haushalt inzwischen über eine Geschirrspülmaschine verfügt, nutzen immer noch viele Menschen den klassischen gelben Spülschwamm mit der rauen grünen Unterseite. Mit diesem und ein wenig Spülmittel lassen sich härtere Verschmutzungen einfach beseitigen. Zudem bietet sich die Reinigung von wenig Geschirr oder von sehr großen Kochutensilien wie Töpfen, Auflaufformen und Pfannen an. So mancher entfernt damit auch grobe Speisereste, um die Geschirrspülmaschine nicht zu verunreinigen. Doch Experten sind sich sicher, dass viele Menschen diesen Schwamm falsch nutzen und damit sogar unwissentlich ihre Gesundheit gefährden.
Gelber Spülschwamm ist Bakterienschleuder: Das müssen Verbraucher beachten
Der gelbe Spülschwamm eignet sich aufgrund seiner Beschaffenheit sehr gut zum Reinigen. Durch seine poröse Oberfläche kann man ihn mit mehr oder weniger Wasser benutzen und den Schmutz gefangen halten, bis man ihn ausspült. Doch so einfach ist dies laut Experten nicht. Die Oberfläche, die auf der einen Seite für uns praktisch ist, erweist sich auch als ideal für Bakterien und Pilze. Zum einen lassen sich Essensreste nicht restlos entfernen. Zum anderen bleibt der Schwamm stets feucht und bietet den Mikroorganismen damit einen idealen Nährboden zur Vermehrung.
Deshalb raten Experten dazu, den Schwamm in regelmäßigen Abständen auszutauschen. Wer dies aus Umwelt- oder Kostengründen nicht möchte, kann ihn auch reinigen. Dazu bieten sich mehrere Methoden an: Bewährt hat sich das Waschen in der Geschirrspülmaschine – oder noch besser bei 60 Grad in der Waschmaschine. Den Waschgang machen die Schwämme nicht unbegrenzt mit, sodass man sie generell nach einiger Zeit austauschen sollte. Wer nicht so viel Zeit hat, legt den Schwamm einfach in eine Mischung aus Essig und Wasser und lässt ihn darin kochen. Danach sollte man ihn gut ausspülen und an einem warmen, trockenen Ort austrocknen lassen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Verbraucherinformationen, Haushaltsexperten)














