Fäkalien im Wasser: Freibäder greifen jetzt hart durch

Ein Kleinkind steht in einem Freibad am Beckenrand eines Wasserbeckens. Es trägt Schwimmflügel sowie eine Schwimmwindel. Das kleine Kind wartet wohl auf ein Elternteil.
Symbolbild © istockphoto/StockPlanets

Da es immer öfter vorkommt, dass Fakälien ins Wasser gelangen, greifen die Freibäder jetzt hart durch. Die Badegäste sollen merken, dass es so einfach nicht mehr weitergehen kann.

Die Betreiber der Freibäder haben die Nase inzwischen gestrichen voll, denn es kommt immer öfter vor, dass sich Fäkalien im Wasser befinden. Die Konsequenzen bedeuten für alle Beteiligten immer einen enormen Aufwand.

Aus Versehen oder mit Absicht: Ein absoluter Horror für Badegäste und Badbetreiber

Wenn man sich über die Vorgänge im Wasser eines Schwimmbads informiert, dürfte wohl so mancher das Bad zukünftig wohl lieber meiden. Verhindern lassen sich diese Dinge jedoch nicht. Eine wichtige Grundregel, bevor man das Schwimmbad betritt, ist das Duschen. Damit soll die Keimbelastung im Wasser in einem ersten Schritt reduziert werden. Im Schimmwasser selbst befindet sich Chlor, um Kleinstpartikel von Fäkalien sowie Urin zu binden. Egal, ob freiwillig oder beachsichtigt, für einen solchen Fall ist das Schwimmbad vorbereitet. Zusätzlich werden die Filter regelmäßig durchgespült und reinigen das Wasser.

Während die meisten Badegäste mit diesem Gedanken noch umgehen können, sieht dies bei Fäkalien anders aus. Für Babies und Kleinkinder gibt es extra Schwimmwindeln, die das große Geschäft zuverlässig in der Windel halten sollen. Es kommt jedoch vor, dass Fäkalien trotzdem im Wasser landen. Ein Horror für jeden Badegast, aber auch für den Betreiber. Denn jetzt werden umfängliche Maßnahmen erforderlich.

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Fäkalien im Wasser: Freibäder greifen durch

In der Regel geht man davon aus, dass Fäkalien im Wasser nicht mit Absicht ins Wasser gelangen. Obwohl bereits ein Schwimmbad aus der Schweiz von einer solch ekelhaften Tat gesprochen hat, ist dies in deutschen Schwimmbädern noch nicht vorgekommen. Dennoch sind die Maßnahmen ähnlich. Laut der deutschen Gesetzgebung müssen die Badbetreiber die Badegäste auffordern, das betroffene Becken zu verlassen. Danach werden die groben Verschmutzungen entfernt. Anschließend wird das Wasser hochgechlort und gefiltert. Die Filter werden ebenfalls gereinigt und durchgespült. Dies dauert in der Regel einige Zeit. Danach dürfen die Gäste theoretisch wieder in das Becken. Ob man dies will, ist jedoch eine andere Sache.

Deshalb warnen Badbetreiber die Menschen auch eindringlich vor solchen Situationen. Eltern sollen ihren Kinder Schwimmwindeln anziehen, wenn sie wissen, dass diese den Stuhl noch nicht zuverlässig halten können. Unfälle können jedoch auch älteren Kindern oder Erwachsenen passieren. Man sollte nur so schnell wie möglich Bescheid geben, damit entsprechende Maßnahmen sofort greifen können.

(Quellen: Umweltbundesamt, Bundesgesundheitsministerium, DIN 19643)