
Diese Ankündigung traf die Kunden, und hauptsächlich die Mitarbeiter wie ein Schlag ins Gesicht. In Deutschland machen 135 Kik-Läden dicht. Welche Filialen genau betroffen sind, weiß wohl noch niemand.
Das Management von Kik hat es bereits angekündigt, nun sollen bald 135 Läden in Deutschland dichtmachen. Welche dies genau sind, wissen weder die Kunden noch die Mitarbeiter selbst.
Tausende Filialen mit Tausenden Mitarbeitern: Die Bevölkerung ist schockiert
Europaweit gibt es ca. 4.200 Kik-Filialen mit rund 32.000 Mitarbeitern. Allein 2.335 davon befinden sich in Deutschland. 19.000 Angestellte hat der Textil-Discounter hierzulande. Trotz großer Konkurrenz wie Shein und Temu bleiben die meisten Kunden der Textil-Kette treu. Insbesondere Frauen mit Familien gehen hier gerne einkaufen. Sie kaufen bei Kik nicht nur Baby- und Kinderkleidung, sondern auch Deko- und Haushaltsartikel. Und dennoch will die Geschäftsführung rund 135 Läden in Deutschland schließen. Dies können viele Kunden nicht nachvollziehen, denn die meisten haben wenigstens einen Kik-Laden in ihrer Nähe und gehen dort auch shoppen.
135 Läden in Deutschland machen dicht: Bald soll es soweit sein
Bis Ende 2026 sollen rund 225 Filialen schließen, allein 135 davon in Deutschland. Welche Standorte betroffen sind, sollen bislang nicht einmal die Mitarbeiter wissen. Man habe es ihnen noch nicht mitgeteilt, heißt es von offizieller Seite. Dennoch gibt es eine gute Nachricht: Laut Geschäftsführung soll nicht einem Mitarbeiter gekündigt werden. Entweder beschäftige man die Betroffenen in einer anderen Filiale weiter oder finde eine andere Lösung.
Aber wieso muss die Discounter-Kette Filialen schließen, obwohl die Kunden relativ treu sind? Laut Geschäftsführung sei man in den vergangenen Jahren zu schnell expandiert. So gebe es Filialen, die nicht einmal einen Kilometer auseinanderliegen würden. Hier habe sich der Gedanke nicht realisiert, dass man Kunden durch mehr Filialen anziehe. Dennoch hat auch Kik mit Billig-Anbietern zu kämpfen. Da die Menschen lieber billiger im Netz kaufen, lassen sie so manchen Einkauf bei Kik liegen. Das merkt auch der Discounter-Riese deutlich. Dennoch wolle man der Zielgruppe, Frauen von 30 bis 60 mit Familien, weiterhin treu bleiben und entsprechende Angebote machen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, kik.de)














