
Gartenliebhaber aufgepasst! Derzeit breitet sich wieder ein fleischfressender Wurm in den Gärten aus. Wer einen entdeckt, sollte sofort handeln. Experten geben Tipps, was man in diesem Fall tun sollte.
Ein fleischfressender Wurm breitet sich derzeit wieder in den Gärten der Deutschen aus und richtet dabei sehr großen Schaden an. Deshalb gilt: Bei Entdeckung sofort melden!
Nicht nur lästig, sondern auch gefährlich: Bürger müssen handeln
Mit dem Frühling, dem Sonnenschein und den wärmeren Temperaturen freuen sich viele Gartenliebhaber auf das Herrichten ihres Gartens. Bald blühen die Pflanzen in den prächtigsten Farben, und das kleine Paradies wird für viele zur Wohlfühloase.
Mit auf den Plan ruft der Frühling jedoch auch wieder eine Menge Schädlinge, die einem das Leben schwer machen können. Dabei kann man schon jetzt viel tun, um sich viel Ärger zu ersparen. Dies gilt beispielsweise für die Nacktschnecken-Plage, die spätestens im Sommer viele Gartenbesitzer in den Wahnsinn treibt. Experten raten in dem Fall dazu, schon jetzt die Tierchen abzusammeln und Gemüse, Obst und empfindliche Pflanzen besonders zu schützen. Doch der hier gemeinte Wurm ist nicht nur lästig, sondern kann auch richtig gefährlich werden. Deshalb muss man bei Sichtung sofort aktiv werden, so die Fachleute.
Fleischfressender Wurm in den Gärten: Jetzt ist schnelles Reagieren gefragt
Mit dem Frühling breitet sich auch der fleischfressende Strudelwurm wieder aus. Wissenschaftlich Caenoplana variegata genannt, erkennt man ihn an seiner dunkelbraunen Farbe mit gelben Streifen. Eigentlich ist er in den Tropen und Subtropen beheimatet, findet den Weg zu uns jedoch als blinder Passagier durch den Import exotischer Pflanzen.
Deshalb raten Experten dazu, die Pflanzen vorher genau zu kontrollieren, bevor man sie einpflanzt. Des Weiteren sollte man bei Entdeckung unbedingt mehrere Bilder machen und diese mit Angabe des Fundortes an die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns unter der Email-Adresse [email protected] melden. Bislang sind diese sogenannten Landplanarien in Deutschland noch wenig erforscht. Was man jedoch schon weiß: Teilt man sie, entwickeln sich daraus zwei neue Exemplare. Auf ihrer Speisekarte stehen Kellerasseln, Schnecken und Regenwürmer, während sie selbst durch das Absondern eines giftigen Schleims kaum Fressfeinde haben. Sie schaden dem Ökosystem in den deutschen Gärten jedoch nachhaltig.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Zoologische Staatssammlung München)














