Fliegenplage im Haus: Dieser Trick wirkt besser als jede Klatsche

Zwei Mädchen stehen im Wald. Das Mädchen links im blau-gestreiften Kleid hält drohend eine Spray-Flasche in der Hand, während das Mädchen rechts in Jeans-Shorts und orangenem Oberteil etwas ängstlich schaut und eine Fliegenklatsche hält.
Symbolbild © istockphoto/ martinedoucet

Eine Fliegenplage im Haus will niemand. Es sind summende, lästige Tierchen, die einem den letzten Nerv rauben können. Doch es gibt einen einfachen Trick, der wirksamer ist als jede Fliegenklatsche.

Sie summen, fliegen einem um den Kopf oder gegen Fensterscheiben und setzen sich auf die lecker angerichtete Mahlzeit: Fliegen. Neben der handelsüblichen Fliegenklatsche gibt es aber auch andere, hilfreiche Tricks, um die unwillkommenen Gäste loszuwerden.

Gegen die Fliegenplage: Vorbeugende Maßnahmen

Wie die meisten Insekten gehören auch Fliegen zu den wahrscheinlich am wenigsten willkommenen Besuchern im Haus. Abgesehen davon, dass die summenden Flugtierchen wirklich nerven können, sind sie auch Übertrager von Krankheiten. Bestimmte Fliegenarten verbringen einen Großteil ihres Lebens in Fleisch, Kot oder verwesendem organischen Material, wodurch sie Keime aufnehmen und an Menschen oder andere Tiere weitergeben können.

Um auf Dauer bestens vor den lästigen Insekten geschützt zu sein, empfiehlt es sich, an Fenstern sogenannte Fliegengitter anzubringen. Auch für Balkontüren gibt es immerhin verschiedene Vorrichtungen. Damit gelangen die Summer gar nicht erst ins Innere der Wohnräume. Zudem sollte man auf Sauberkeit achten. Essensreste, fauliges Obst oder Gemüse sowie stinkende Mülleimer ziehen Fliegen zusätzlich an.

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Der ein oder andere Trick gegen die Fliegenplage

Anstatt den lästigen Fliegern mit einer Klatsche hinterherzujagen, kann man entweder Fliegenfallen aus der Drogerie aufhängen oder sie selbst herstellen. Dafür schneidet man einfach Zeitungspapier in schmale Streifen und formt daraus ein Bündel. Darauf kommt dann ein dünner Film Honig, sodass dieser nicht heruntertropfen kann. Dieser lockt die Fliegen an und sie bleiben daran kleben. Das Ganze wird dann mit einer Schnur aufgehängt. Auch ein Glas oder eine Schale mit Apfelessig und Spülmittel funktioniert gut. Der Essiggeruch fungiert als Lockstoff und das Spülmittel bricht die Oberflächenspannung, sodass die Fliegen in dem Gemisch ertrinken.

Ein weiterer Tipp aus dem Netz ist der sogenannte „30-Sekunden-Trick“. Dafür füllt man einen durchsichtigen Plastikbeutel (am besten einen Frischhaltebeutel) mit Wasser sowie ein paar Geldmünzen und hängt ihn ins Fenster oder an die Balkontür. Die dadurch entstehende Lichtbrechung soll die Schädlinge abwehren. So soll es sich auch mit ätherischen Ölen (Nelke, Zitrone oder Eukalyptus) oder stark duftenden Pflanzen (Basilikum, Lavendel oder Minze) verhalten.

(Quellen: Umweltbundesamt)