
Kaum zu glauben, aber ein großer Freizeitpark steckt in der Krise. Hier wird es wohl keine Besucher mehr geben, denn es steht sogar ein Abriss im Raum. Eine Katastrophe für den Erbauer und seine Mitarbeiter.
Was einst viele Besucher anlocken und Spaß in die Region bringen sollte, scheint nun endgültig gescheitert. Ein Freizeitpark steckt mitten in einer schweren Krise, sogar von einem Abriss ist die Rede.
Hohe Investitionen und neue Attraktionen in Freizeitparks
In Deutschland besuchen jedes Jahr Millionen Menschen die Freizeitparks im Lande. Selbst Menschen außerhalb Deutschlands buchen eine Reise, um zum Beispiel im Europa-Park viele Abenteuer und neue Attraktionen zu erleben. Natürlich spült eine solche Besucherzahl ordentlich Geld in die Kasse. Nicht zu vergessen sind dabei die Einnahmen, die die Gastronomiebetriebe in den Parks erzielen. Doch man darf nicht vergessen, dass es Millionen kostet, einen Freizeitpark zu unterhalten. Denn neben neuen Attraktionen, die die Menschen erwarten, müssen die Fahrgeschäfte auch instand gehalten werden. Dennoch erscheint der Betrieb eines solchen Parks als sehr rentabel. Das hat sich auch ein weiterer Bauherr gedacht und droht nun zu scheitern.
Freizeitpark in der Krise: „Soll sogar abgerissen werden“
50 Millionen Euro hat der „König der Freizeitparks“, Hennie van der Most, in den Bau des Freizeitparks Rivoli auf einer Mülldeponie in Rotterdam gesteckt. Ursprünglich sollte der Park binnen eines Jahres fertiggestellt sein und Gäste begrüßen. Doch dazu ist es leider nie gekommen. Denn zahlreiche Probleme und Pannen fordern nun ihren Tribut.
Da das Gelände eine ehemalige Mülldeponie ist, musste es zunächst grundlegend saniert werden. Dies kostete viel Geld und dauerte länger als geplant. Zudem verweigerte die Stadt Rotterdam die Genehmigung für einige Attraktionen. Die Corona-Krise tat ihr Übriges. So zog sich die Fertigstellung seit 2014 über Jahre hin. Nun ist der Park fertiggestellt, wird jedoch wohl nie Gäste empfangen. Denn van der Most hat das Gelände nur gepachtet. Die Stadt Rotterdam will den Pachtvertrag mit dem Jahr 2030 enden lassen. Nun steht der komplette Freizeitpark zum Verkauf. Gibt es keine Interessenten, wird er als Einheit zwangsversteigert. Geschieht dies, könnte der Park abgerissen werden, um Platz für neue Wohnungen zu schaffen. Für Hennie van der Most ist dieser Ausgang besonders bitter, denn der Park Rivoli sollte sein Meisterwerk werden.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Propertynl.com)














