
Immer wieder tauchen im Internet sogenannte „Lifehacks“ auf, die alltägliche Dinge vereinfachen sollen. Aktuell macht ein solcher Hack die Runde, bei dem der Kühlschrank, ein Löffel und eine Gurke die Hauptprotagonisten sind.
Treffen sich eine Gurke, ein Löffel und ein Kühlschrank … Was wie der Anfang eines schlechten Witzes klingt, soll in Wahrheit ein nützlicher Tipp sein. Mit diesem sollen Salatgurken deutlich länger frisch bleiben.
Frisch: So bleiben Obst und Gemüse länger haltbar
Viele kennen es: Im Laden sieht das Obst und Gemüse noch frisch und knackig aus. Einmal gekauft, muss man es jedoch meist recht schnell verzehren. Besonders bei falscher Lagerung entstehen schnell matschige Stellen oder sogar Schimmel. Das Resultat: Was einst appetitlich aussah und gesund war, ist damit nicht nur ungenießbar, sondern im schlimmsten Fall schädlich. Immerhin können verdorbene Lebensmittel zu Magen- und Verdauungsproblemen – ja, sogar Vergiftungen führen.
Entweder man friert ein, was sich dazu eignet, oder macht die Lebensmittel anderweitig haltbar. Aus beinahe allen Obstsorten lässt sich durch Einkochen Kompott oder Marmelade herstellen. Auch einige Gemüsesorten lassen sich durch Einlegen oder Einkochen haltbar machen. Mit einer Salatgurke sind all diese Varianten allerdings schwierig. Die meisten Verbraucher legen Gurken in den Kühlschrank, damit sie länger frisch bleiben. Doch eigentlich verträgt das wasserreiche Gemüse diese Kälte gar nicht so gut und verdirbt schneller als angenommen. Die ideale Temperatur liegt für Gurken nämlich zwischen 12 und 15 Grad Celsius.
Wie Gurken im Kühlschrank länger halten sollen
Mit einem einfachen Trick sollen Salatgurken auch im Kühlschrank länger frisch bleiben. Dazu sollte die Gurke zunächst gründlich gewaschen und abgetrocknet werden. Zusätzliche Feuchtigkeit beschleunigt ansonsten den Fäulnisprozess. Die saubere und trockene Gurke wandert nun in eine Plastiktüte oder einen anderen verschließbaren Behälter. Jetzt der Clou: Zur Gurke gesellt sich ein Löffel aus Edelstahl. Klingt etwas komisch, macht aber durchaus Sinn.
Metall ist ein guter, thermischer Leiter. Es verhindert Temperaturschwankungen selbst durch Öffnen und Schließen des Kühlschranks. Außerdem erschafft es eine Art Puffer, sodass die Kälte die Gurke nicht angreift. Auch soll etwaiges Kondenswasser durch den Löffel deutlich geringer ausfallen. All das verhindert, dass das Fruchtfleisch matschig wird und die Gurke schließlich Schimmel ansetzt. Der beste Beweis ist aber immer noch der Selbsttest.
(Quellen: Haushaltstipps, Verbraucherportale, Social Media, Food-Experten)














