Fristen laufen ab: Neue Rauchmelderpflicht trifft Millionen Bürger

Eine Frau, die wohl auf einer Leiter oder einer anderen Erhöhung steht, prüft gerade die Funktion des an der Decke befindlichen Rauchmelders. Die drückt dazu gerade mit ihrem Zeigefinger auf einen Knopf.
Symbolbild © istockphoto/chameleonseye

Millionen Bürger müssen sich auf eine neue Rauchmelderpflicht einstellen, denn die Fristen laufen bald ab. Kümmert man sich nicht darum, kann dies schwerwiegende Konsequenzen haben.

Mit dem neuen Jahr kommt auf Millionen Bürger wieder eine neue Pflicht zu. Es gibt Neuerungen bei den in den Wohnungen und Häusern installierten Rauchmeldern. Die Fristen laufen bald ab, und die Bürger müssen sich unbedingt darum kümmern.

Seit 2024 in allen Privatwohnräumen Pflicht: Das muss man unbedingt beachten

Während das Anbringen von Rauchmeldern in privaten Räumen zuvor von jedem Bundesland selbst geregelt wurde, kam 2024 die Pflicht zur bundesweiten Rauchmelderpflicht. Dies bedeutete, dass in privaten Wohnräumen unbedingt Rauchmelder anzubringen sind. Wer Mieter ist, muss dem Vermieter oder einer von ihm beauftragten Firma die Möglichkeit geben, entsprechende Melder zu installieren. Wer der Pflicht nicht nachkommt, riskiert im Brandfall nicht nur sein Leben, sondern auch ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. In einigen Bundesländern gibt es diese Rauchmelderpflicht bereits seit einigen Jahren, bei anderen schon seit über 20 Jahren. Nun kommt im nächsten Jahr eine Pflicht, auf die die Bürger sich einstellen müssen.

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Neue Rauchmelderpflicht trifft Millionen Bürger: Das muss man jetzt unbedingt tun

Mit dem neuen Jahr muss man in vielen Bundesländern die Rauchmelder austauschen. Denn die Vorgabe besagt, dass ein Rauchmelder nicht länger als zehn Jahre verwendet werden darf. Das entsprechende Datum findet man meist auf dem Melder selbst und weiß, wann es Zeit ist, diesen umzutauschen. Denn die Regelung geht davon aus, dass ein Rauchmelder nach zehn Jahren nicht mehr zuverlässig funktionieren kann. Staub und nicht mehr funktionierende Batterien können im Falle eines Brandes gefährlich werden. Kommt es zu einem Brand, können Versicherungen bei veralteten oder gar fehlenden Rauchmeldern die Leistungen empfindlich kürzen.

Im nächsten Jahr sind insbesondere die Bürger aus den Bundesländern Bremen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern betroffen. Sie müssen im kommenden Jahr ihre Rauchmelder austauschen. Das Gesetz sieht eine Übergangsfrist von sechs Monaten vor. Dies bedeutet zum Beispiel für Mieter, dass sie sich auf einen Termin zum Rauchmelder-Wechsel im nächsten Jahr einstellen müssen.

(Quellen: Frankfurter Rundschau, WA, HNA)