
Verbraucher aufgepasst: In allen deutschen Filialen des Handelsgiganten Lidl gibt es eine Neuerung, die Kunden direkt zu spüren bekommen. Wer jetzt seinen Wocheneinkauf erledigt, dürfte auf folgende Änderungen stoßen.
Wer seinen Einkauf regelmäßig in einer Filiale des Händlers Lidl erledigt, wird bei diesem Anblick wohl nicht schlecht staunen. Der Discounter hat sich für eine große Veränderung entschieden, die jetzt ins Auge fällt.
Überraschung für Kunden: Warum der Discounter auf eine Neuerung setzt
Um Kunden auch in teuren Zeiten überzeugen zu können, müssen Supermärkte und Discounter kreativ werden. Unter anderem belasten die Preise für Kaffee das Budget vieler Verbraucher, weshalb Handelsgigant Lidl nun eine Änderung angekündigt hat: Bei vielen Kaffeeartikeln gibt es eine Preisreduzierung um bis zu 50 Cent. Doch es ist nicht die einzige Neuerung.
Neben einer Anpassung der Kaffeepreise gibt es eine große Umstellung in den Filialen, die viele jetzt direkt bemerken dürften. Als Grund wird unter anderem eine bessere Orientierung für Kunden angegeben. Außerdem erklärt der Händler, dass Konsumenten heute „mehr als nur ein funktionales Einkaufserlebnis“ erwarten würden ‒ und diesem Wunsch wolle man nun begegnen.
Lidl setzt in allen deutschen Filialen auf diese Änderung
Abseits der Lebensmittelregale rollt der Discounter eine bundesweite Strukturreform aus. Mit dem traditionellen Prinzip der wöchentlich wechselnden Aktionskörbe im Non-Food-Bereich ist offiziell Schlus. Stattdessen etabliert das Unternehmen in allen deutschen Filialen sechs feste, farblich codierte Themenwelten für seine Eigenmarken. Dazu gehören etwa Parkside, Silvercrest oder Crivit. Die neue Verkaufsstrecke bündelt Werkzeuge, Küchenhelfer und Textilien in dauerhaften, saisonal angepassten Segmenten. So genießen Kunden den Vorteil, einen besseren Überblick zu bekommen.
Durch die festen Plätze entfällt für die Filialteams nun wohl auch der zeitintensive, wöchentliche Umbau der Aktionsflächen. Um Engpässe in den Regalen abzufedern, setzt der Discounter zudem auf eine digitale Schnittstelle: Über QR-Codes am Verkaufsort können Kunden nicht vorrätige Artikel direkt im Onlineshop des Händlers aufrufen und eine Lieferung nach Hause anfordern. Ziel des neuen Konzepts ist es, die klassische Discount-Logistik mit den Sortimentsstrukturen des Fachhandels zu verknüpfen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Lidl)














