
Wer diesen Weihnachtsmarkt besucht, tut es für einen guten Zweck, denn der Markt spendet sämtliche Einnahmen für wohltätige Zwecke. Somit hat man auch als Besucher die Chance, etwas Gutes zu tun.
Spaß haben und gleichzeitig etwas Gutes tun ‒ wann hat man schon einmal die Chance dazu? Diese gibt es nun auf einem bestimmten Weihnachtsmarkt, der sämtliche Einnahmen für wohltätige Zwecke spendet.
Kampf mit Kosten und Kundschaft: Weihnachtsmärkte stehen vor großen Problemen
Derzeit hört man mehr von Weihnachtsfrust als von Weihnachtsfreude. Auf der einen Seite stehen die Besucher, die sich sehr auf die Eröffnung der Weihnachtssaison gefreut haben, aber durch immer neue Meldungen abgeschreckt werden. Zum einen öffnet so mancher Markt erst gar nicht, denn er wurde ersatzlos gestrichen. Zum anderen machen die gestiegenen Preise auf den Weihnachtsmärkten derzeit die Runde. Besucher müssen nun deutlich mehr für Glühwein und andere Weihnachtsspezialitäten an den Buden bezahlen.
Auf der anderen Seite stehen die Veranstalter der Weihnachtsmärkte mit den zahlreichen Budenbesitzern und den stetig steigenden Anforderungen. Sie müssen hohe Kosten für die Sicherheit in Kauf nehmen und die steigenden Kosten für Rohstoffe, Waren, Personal und Energie auffangen. Da ist die Standmiete noch gar nicht eingerechnet. Fernab von diesen Problemen startete am 19. November jedoch der kleinste Weihnachtsmarkt Deutschlands und hat etwas ganz Besonderes im Gepäck.
Weihnachtsmarkt spendet Einnahmen: „Für den guten Zweck trinken“
Am 19. November eröffnete der kleinste Weihnachtsmarkt Kölns. Er befindet sich in einem Biergarten und bleibt bis zum 20. Dezember geöffnet. Hier können die Besucher in kleiner gemütlicher Runde einen Glühwein trinken und nach Herzenslust miteinander ins Gespräch kommen. Das Besondere: Jeder Euro, den der Veranstalter „KG Ponyhof“ am Ausschank des Glühweins verdient, fließt in wohltätige Projekte.
Der Karnevalsverein unterstützt dabei nicht nur einen gemeinnützigen Verein. Die Einnahmen teilt man auf zwischen „Wenn das der Elvis wüsste e.V.“, der Sambol Foundation in Sri Lanka, dem Verein Place To go e.V., dem Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland und dem Verein Caya e.V. Der erste Verein bietet Senioren unvergessliche Veranstaltungen. Die Sambol Foundation baut ein neues Safe-Village für Frauen und Kinder, die von Gewalt betroffen sind. Der Verein Place To go e.V. hilft Waisenkindern in Togo und lässt ihnen medizinische Versorgung, Betreuung und Bildung zukommen. Das Regenbogenland unterstützt schwerkranke Kinder und ihre Familien und Caya e.V. hilft wohnungslosen Menschen in Köln. Der Karnevalsverein KG Ponyhof will so verschiedenen Organisationen mit dem Erlös helfen.
(Quellen: Stadt Köln, dpa)














