
Millionen Kunden müssen sich nun bald darauf einstellen, dass ihre Bank das Girokonto teurer macht. Schon in naher Zukunft trudeln die entsprechenden Schreiben bei den Verbrauchern ein und sorgen damit für Kopfschütteln.
Nun müssen Millionen Kunden einer weiteren Bank in den sauren Apfel beißen, denn diese macht das Girokonto teurer. Damit müssen viele eine weitere Preissteigerung im neuen Jahr wohl hinnehmen.
Banken erhöhen Preise: Gerichte geben wichtige Änderungen vor
Zahlreiche Verbraucher haben bereits die Verbraucherzentralen und andere Verbände kontaktiert. Denn zuvor war es bei den Banken und Sparkassen üblich, die Kunden gar nicht über eine Preiserhöhung zu informieren. Gerichte gaben den Kunden recht. Deshalb bekommen diese nun immer rechtzeitig einen entsprechenden Brief zugeschickt, in dem sie ausdrücklich auf die Änderungen hingewiesen werden und diesen zustimmen bzw. sie ablehnen müssen. Wer innerhalb einer bestimmten Frist nicht reagiert, erhält die Kündigung des Kontos. Das Prinzip „Wer sich nicht meldet, stimmt zu“ wurde von Gerichten ebenfalls verworfen.
Bank macht das Girokonto teurer: Millionen Kunden müssen reagieren
Deshalb müssen sich jetzt Millionen Postbank-Kunden auf einen Brief gefasst machen, der ihnen die Erhöhung der Gebühren für das Girokonto plus mitteilt. Demnach soll die Gebühr von 10,90 auf 11,90 Euro steigen. Die Postbank wirbt damit, dass es dann zusätzliche Leistungen geben soll. Wer jeden Monat einen Geldeingang von wenigstens 3.000 Euro verzeichnen kann, braucht für dieses Konto weiterhin nichts zu bezahlen. Bis zum 31. März müssen die betroffenen Kunden ihre Zustimmung gegeben haben. Die Änderungen sollen ab dem 1. April greifen.
Verbraucherschützer warnen jetzt jedoch davor, vorschnell zu handeln. Denn noch hat die Bank mit keinem Wort erwähnt, worin die zusätzlichen Leistungen bestehen sollen. Wer einen solchen Brief erhält, sollte sich diesen genau durchlesen. Erst, wenn es konkrete Informationen gibt, solle man abwägen, ob man zustimmen oder ablehnen will. Generell raten Experten dazu, sich auch Bedingungen von anderen Banken einzuholen. Denn so manche Bank verlangt für ein Girokonto viel zu hohe Gebühren.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Postbank, dpa)














