Garten-Maßnahme erforderlich im März – „Lieber sofort handeln“

Ein in Arbeitskleidung gekleideter Mann setzt die Heckenschere an eine hochgewachsene Hecke an und ist gerade im Begriff, sie weiter zu stutzen. Auf dem Boden sieht man bereits abgeschnittene Äste. Hinter ihm sieht man den Bereich, den er bereits geschafft hat.
Symbolbild © istockphoto/terra24

Mit dem 1. März ist offiziell der Frühling eingeleitet. Damit steht auch eine Garten-Maßnahme an, die man lieber sofort umsetzen sollte. Tut man dies nicht, hat dies unschöne Folgen.

Seit dem 1. März schlägt das Herz der Hobbygärtner wieder höher. Denn sie dürfen sich im Garten wieder frei entfalten. Es gibt jedoch eine Garten-Maßnahme, die sofort erforderlich ist. Sonst könnte dies zu einem unschönen Ergebnis führen.

Der erste März: Beginn des Verbots und wahre Gärtner-Freuden

Mit dem ersten März tritt laut dem Bundesnaturschutzgesetz das Heckenschnitt-Verbot in Kraft, das bis zum 30. September gilt. Wer Hecken und Sträucher radikal zurückschneidet, kann sich seit zwei Tagen strafbar machen. In Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise nimmt man es mit diesem Gesetz so genau, dass ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro drohen kann. Auch andere Bundesländer setzen auf die Einhaltung des Verbots und legen die Bußgelder auf Tausende Euro fest.

Wer jedoch Gärtner mit Leib und Seele ist, wird dieses Gesetz ohnehin befolgen und hat den Rückschnitt zum Wohle der Pflanzen wohl bereits erledigt. Mit dem Frühlingsbeginn jedoch erwarten die Gärtner große Freuden, denn nun können sie Pflanzen setzen, Unkraut jäten und sich nur wenige Wochen später an der bunten Vielfalt erfreuen. Doch es gibt eine Maßnahme im Garten, die man jetzt noch schnellstmöglich umsetzen sollte.

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Garten-Maßnahme im März: „Besser jetzt als später“

Eine Maßnahme jedoch sollte man jetzt schnellstmöglich umsetzen. Und jeder Hobbygärtner weiß, dass es dabei schon auf Tage ankommen kann. Bestimmte Pflanzen müssen nämlich unbedingt zeitnah zurückgeschnitten werden, damit sie in den kommenden Wochen und Monaten gesund austreiben können. Diese Pflanzen sind auch wahrlich nichts für Anfänger.

Zum einen raten Experten jetzt dazu, die Rosen zurückzuschneiden. Dabei sollte man alle abgestorbenen oder kranken Triebe sowie Wildtriebe entfernen. Nur noch zwei oder drei Augen sollten zurückbleiben. Den Rest schneidet man auf ca. 15 bis 20 Zentimeter zurück. Solche drastischen Rückschnitte sind auch bei Stauden, Blauregen, Feigenbaum, Ziergräsern und Hortensien notwendig. Dabei sollte man unbedingt auf die entsprechende Sorte achten. Diese besonderen Pflanzen benötigen den Rückschnitt, damit sie gesund ins neue Frühjahr starten können. Wer sich nicht sicher ist, sollte sich bei einem Fachmann kundig machen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Bundesnaturschutzgesetz, NDR)