Garten pflegen: Wer falsch entsorgt, muss Bußgelder bezahlen

Ein Anhänger voller Gartenabfall.
Symbolbild © istockphoto/oceane2508

Im Frühling und Sommer stehen viele Gartenarbeiten an. Dadurch entstehen Abfälle. Für die Entsorgung gibt es einige Vorschriften.

Rasen mähen, Unkraut zupfen und andere Rückschnitte. Dies sind alltägliche Aufgaben für Hobbygärtner. Vor allem im Frühling und Sommer. Da ist immer etwas zu tun. Dabei entsteht viel Grünabfall. Dieser muss richtig entsorgt werden. Ansonsten droht ein Bußgeld. Je nach Ort kann dies bis zu 1.000 Euro betragen.

So entsorgt man Rasenschnitt

Gerade der Rasen verursacht viel Grünschnitt. Denn er muss regelmäßig gemäht werden. Korrekte Hobbygärtner entsorgen den Rasenschnitt beim Werkstoffhof. In der Regel gibt es in jeder Stadt einen.

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Doch man kann den Grünabfall auch noch nutzen. Dies fördert das Wachstum der Pflanzen im Garten. So können Hobbygärtner den Rasenschnitt einfach auf dem Rasen liegen lassen oder rückwirkend verteilen. Dies nennt man Mulchmähen. Es sorgt sowohl für Nährstoffe im Boden und spart zudem auch Zeit.

Hobbygärtner sollten den Mulchschnitt nur dünn ausbringen. Sonst fehlt den Grashalmen der Sauerstoff und der verrottete Rasenschnitt führt zu schädlichen Organismen am Gras.

Bei falscher Entsorgung droht ein Bußgeld

Gartenabfälle sind für die Umwelt nicht direkt schädlich, denn sie verrotten. Trotzdem haben sie Auswirkungen auf die Tier- und Pflanzenwelt. Hobbygärtner müssen deshalb unterschiedliche Gartenabfälle auch unterschiedlich entsorgen.

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Entsorgt ein Bürger eine Kofferaum-Ladung voller Grünschnitt, muss er zahlen. In NRW etwa droht eine Strafe von 5 bis 30 Euro. Im Saarland sind die Regeln deutlich strenger. Dort droht eine Geldstrafe von bis zu 300 Euro.

Wer mehr als eine Lkw-Ladung falsch entsorgt, der muss noch tiefer in die Tasche greifen. Je nach Bundesland drohen sogar 1.000 bis 2.000 Euro Strafen. Das Saarland und Bremen verhängen die höchsten Bußgelder.

Unterschiedliche Gartenabfälle verlangen eine unterschiedliche Entsorgung

Nicht jeder Gartenabfall wird gleich entsorgt. Auch darauf müssen Hobbygärtner achten. So muss ein Erdaushub bei einer Deponie abgegeben werden. Aber auch dieser kann im eigenen Garten oder bei Nachbarn weiterverwendet werden. Wer möchte, kann diesen auch im Internet inserieren.

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Grünschnitt dagegen sollte in die Biotonne oder auf den Komposthaufen. Bei großen Mengen empfiehlt sich die Abgabe auf dem Wertstoffhof. Auch Tiermist kann in kleineren Mengen so entsorgt werden.