
Nicht einmal Mehl ist mehr sicher, denn hierin wurde nun ein verbotener Giftstoff entdeckt. Die Verbraucher wissen nicht mehr, welchem Grundnahrungsmittel sie noch vertrauen können.
Schock für die Verbraucher in Deutschland! In einem beliebten Mehl wurde jetzt ein verbotener Giftstoff entdeckt, von dem Gefahr ausgeht. Man sollte es auf gar keinen Fall verbrauchen.
Achtung bei Lebensmittelrückrufen: unbedingt Folge leisten!
Wenn ein Lebensmittel oder ein Non-Food-Artikel zurückgerufen wird, hat dies schwerwiegende Gründe. In Deutschland gibt es seit Jahren über 300 Rückrufe jährlich. Die meisten erfolgen durch Salmonellen-Gefahr, Rückstände von Pestiziden oder aber von Fremdkörpern wie Glassplittern oder Kunststoffteilchen. Leider fällt dies erst auf, wenn sich die Lebensmittel schon im Handel befinden und vielleicht schon Menschen zu Schaden gekommen sind.
Deshalb gilt: Wenn ein Hersteller eine Rückruf-Aktion startet, sollten Verbraucher diese Warnung unbedingt ernst nehmen und den entsprechenden Artikel sofort zurückgeben. Man benötigt keinen Kassenbon und muss auch nicht die Filiale aufsuchen, in der man das Produkt gekauft hat. Folgt man diesem Aufruf nicht, können ernsthafte Folgen für die Gesundheit entstehen.
Verbotener Giftstoff im Mehl: Gefahr für die Gesundheit
Einen solchen Rückruf startete die Global Foods Trading GmbH für ihr Produkt „Schani Gram Flour“. Dabei handelt es sich um Kichererbsenmehl, das immer mehr Haushalte gerne als Ersatz für Weizenmehl nutzen. Es findet Verwendung bei der Zubereitung von Pfannkuchen oder Falafel. Betoffen ist die Nummer KIE028 mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum April 2027 in der Packungsgröße ein Kilogramm und zwei Kilogramm. Darin soll sich das seit 2020 von der EU verbotene Pestizid Chlorpyrifos befinden. Bereits im Jahr 2018 berichteten Medien von den schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen, den der Giftstoff haben kann.
Chlorpyrifos führt nämlich zu einer Beeinträchtigung der Gehirnentwicklung bei Kindern. Besonders gefährdet sind ungeborene Kinder, weshalb auch Schwangere das Mehl auf keinen Fall verzehren sollten. Solche Kinder leiden an verminderter Intelligenz oder einer Aufmerksamkeitsstörung. Deshalb fordern Händler und der Hersteller selbst dazu auf, die Nummer zu prüfen und das Mehl sofort zurückzugeben. Obwohl die EU das Pestizid seit 2020 verboten hat, verwenden es andere Nicht-EU-Länder noch immer. An den Grenzen finden keine Kontrollen der Mehlpakete statt, sodass diese ungehindert nach Deutschland importiert werden können.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Global Foods Trading GmbH, EFSA, tagesschau)














